Geely plant Offensive von Zeekr und Lynk & Co auf dem US‑E-Automarkt
Geely skizziert einen 24–36‑Monats-Plan für die US-Expansion – mit Hinweisen auf lokale Fertigung und strengere Datensicherheitsregeln.
Überblick
- Geely Holding Grouphat die CES 2026 in Las Vegas genutzt, um das bisher klarste Signal zu senden, dass die in China produzierten E-Autos unter ihrem Dach die USA fest im Visier haben. Und das, obwohl Washingtons Zollmauer direkte Importe de facto weiterhin blockiert.
- In einem On-Camera-Interview mit Autoline, erklärte Geelys globaler Kommunikationschef Ash Sutcliffe, das Unternehmen schaue sich „alle globalen Märkte an, in die wir expandieren können … die große Frage für uns ist: Wann und wohin genau geht es für uns in die USA?“ – und stellte eine offizielle Ankündigung innerhalb von 24–36 Monaten in Aussicht. (Autoline Network — https://www.autoline.tv/on-the-road/geely-to-enter-us-market-ces-2026/)
- Wichtig: Sutcliffe stellte klar, dass es um eine strategische Weichenstellung geht – nicht um einen sofortigen Start in den Showrooms. Die Marken, die den Vorstoß am ehesten anführen dürften, sind Geelys Premium-E-Auto-Labels Zeekr und Lynk & Co, die sich in China und Europa bereits bewährt haben.
- Statt frontal gegen die Zölle anzurennen, liebäugelt Geely offen mit einer Backdoor-Strategie über eine Produktion in den USA. Mit Volvo und Polestar, die bereits in South Carolina fertigen, wirkt das Werk in Ridgeville wie der logische Brückenkopf, um Zeekr und Lynk & Co für amerikanische Kund:innen zu montieren.
- Sutcliffe wischte Sorgen um Software und Datensouveränität beiseite und betonte, Geely arbeite in Europa bereits unter der DSGVO und in Kalifornien unter dem CCPA – und werde sich schlicht an alle künftigen US-Vorgaben halten.
- Im globalen Autospiel ist das ein klares Signal der Stärke: Geely hat soeben grob terminiert, wann sich die US-EV-Elite auf chinesisches Design, Tech-Know-how und Preismacht auf heimischem Terrain einstellen muss.




















