Guillermo del Toros Sammlung erzielt bei Auktion 1,65 Mio. US‑Dollar
Spitzenreiter der Auktion war H.R. Gigers Gemälde für „The Tourist“ – mit Auktionsrekord.
Zusammenfassung
- Zum ersten Mal hat der Oscar‑prämierte Filmemacher Werke aus seinem persönlichen Archiv angeboten.
- H.R. Gigers Gemälde für das nie realisierte Projekt „The Tourist“ setzte einen Auktionsrekord.
Heritage Auctions hat den ersten Teil von Guillermo del Toros berühmter „Bleak House“-Sammlung versteigert und dabei 1,65 Millionen US‑Dollar erzielt. Zum ersten Mal bietet der Oscar‑prämierte Regisseur Werke aus seinem privaten Archiv an, das Jahrzehnte des Sammelns von Kunst, Requisiten und seltenen Objekten widerspiegelt – alle Zeugnisse seiner Faszination fürs Makabre.
An der Spitze der Ergebnisse standen Kunstwerke: Bernie Wrightsons Gemälde für das Albumcover von Meat Loafs „Dead Ringer“ erzielte 167.000 US‑Dollar, während seine Originalplatte für Marvels Adaption von „Frankenstein“ 250.000 US‑Dollar brachte. Mike Mignolas Illustration zu „Hellboy: Seed of Destruction“ (1994) wechselte für 51.250 US‑Dollar den Besitzer. Den höchsten Zuschlag erzielte H.R. Gigers Gemälde für das nie realisierte Projekt „The Tourist“ mit 325.000 US‑Dollar – ein neuer Auktionsrekord für den Schweizer Künstler.
Auch Requisiten aus del Toros Filmen zogen starke Gebote an: Ein Modell aus Ton des Amphibian Man aus „The Shape of Water“ wurde für 6.250 US‑Dollar verkauft, Ron Perlmans Trenchcoat aus „Hellboy“ brachte 50.000 US‑Dollar ein, und die Drivesuits aus „Pacific Rim“ erzielten jeweils 75.000 US‑Dollar.
„Das ist die kreative DNA eines der visionärsten Geschichtenerzähler des Kinos“, sagte Joe Maddalena von Heritage Auctions gegenüber Artnet. Del Toro ergänzte, er fühle sich wie „ein guter Hüter“, da die Stücke in „liebende Hände“ gekommen seien. Zwei weitere Versteigerungen sind für 2026 geplant.


















