Künstler:innen erkunden die Macht der Frequenzen in »Resonance«
Skulpturale und multimediale Arbeiten, die zeigen, wie Klang Räume formt – statt nur als Geräusch zu verhallen.
Zusammenfassung
- Die Schau lotete aus, wie Frequenzen Physisches und Emotionales verbinden können
- Am Eröffnungsabend, dem 14. Oktober, gab es Performances von Damsel Elysium, Xiaoqiao Wang und ZamZam Warsame
Vom 14. bis 19. Oktober im OR SPACE in London, Resonance (I–V–vi–IV) vereinte Künstlerinnen und Künstler Chew Yunqing, Erika Kamano, Niko Raič und Robin Sparkes für eine sechstägige Erforschung, wie Energie durch Klang und Licht zirkulierte. Kuratiert von Jane Lee und Chris Scott, ließ sich die Ausstellung von Timothy Heckers Überlegungen inspirieren: Klang als produktive Kraft, die Raum formt – statt reiner Geräuschkulisse.
Die Schau lotete aus, wie Frequenzen Physisches und Emotionales verbinden können. Chew Yunqings Solarskulpturen veränderten sich mit dem wechselnden Tageslicht, während Erika Kamano und Niko Raič diese Bewegungen über Materialität und Textur weiterschrieben. Robin Sparkes übersetzte Klang in Struktur – mit skulpturalen Lautsprechern, die sanfte, in Schleifen laufende Töne emittierten.
Am Eröffnungsabend, dem 14. Oktober, gab es Performances von Damsel Elysium, Xiaoqiao Wang und ZamZam Warsame, die die Gravitationskraft der I–V–vi–IV-Akkordfolge ausloteten. Jede Performance wurde von Bojan Kostivić und Sonnie Carlebach auf Tape aufgenommen; die Unikate sind dem Ausstellungskatalog beigefügt.



















