Enthüllt: Amazon MGM zahlte 20 Millionen US-Dollar für die vollständige kreative Kontrolle über das James‑Bond‑Franchise
Der Kaufpreis ist dramatisch niedriger als die kolportierte Bewertung von 1 Milliarde US‑Dollar.
Zusammenfassung
- Amazon MGM Studios hat die vollständige kreative Kontrolle über das James‑Bond‑Franchise von EON Productions übernommen – und das zum überraschend niedrigen Barpreis von lediglich 20 Millionen US‑Dollar.
- Der Kaufpreis liegt dramatisch unter der kolportierten Bewertung von 1 Milliarde US‑Dollar und deutet darauf hin, dass der Deal nicht offengelegte Anreize wie Aktienoptionen oder Gewinnbeteiligungen umfasst.
- Der Deal markiert das Ende der kreativen Aufsicht der langjährigen Produzenten und signalisiert eine neue, konzerngeprägte Ära für das 007‑Franchise.
Amazon MGM Studios hat sich die vollständige kreative Kontrolle über das monumentale James‑Bond‑Franchise für eine überraschend geringe anfängliche Barzahlung gesichert. Ein neuer, von EON Productions eingereichter Geschäftsbericht – die langjährigen Hüter von 007 – legt offen, dass Amazon für die Rechte an der Spionage‑Reihe und die dazugehörigen Vermögenswerte lediglich 20 Millionen US‑Dollar gezahlt hat.
Diese Summe liegt weit unter den anfänglichen Gerüchten, die einen Preis von bis zu 1 Milliarde US‑Dollar ins Spiel brachten. Die in EONs britischer Steuererklärung ausgewiesenen 20 Millionen US‑Dollar decken kaum die berichtete Gage von Daniel Craig für seinen letzten Bond‑Film, Keine Zeit zu sterben.
Der im Februar 2025 abgeschlossene Deal räumt Amazon MGM die Entscheidungsgewalt über alle kreativen Belange ein, einschließlich des kommenden Bond 26 Film, bei dem Berichten zufolge Denis Villeneuve Regie führt. Zwar bleiben die Produzenten Michael G. Wilson und Barbara Broccoli im Rahmen eines Joint Ventures Miteigentümer des geistigen Eigentums, doch ihre langjährige kreative Aufsicht wurde offiziell abgetreten.
Experten gehen davon aus, dass der wahre Wert des Deals weitere lukrative Anreize umfasst – etwa Amazon‑Aktienoptionen oder Gewinnbeteiligungsvereinbarungen –, die in der Einreichung nicht offengelegt wurden. Unabhängig von der endgültigen Summe ist der niedrige Einstiegspreis eine bemerkenswerte Entwicklung, die eine neue, konzerngeprägte Ära für eines der ikonischsten und wertvollsten Franchises der Kinogeschichte einläutet.



















