Seiko bringt die Ausstellung „Passionately and Obsessively Crafted Watches“ diesen Sommer nach London
Sieben Designer*innen interpretieren Zifferblattstrukturen, Indizes und Gehäusearchitektur jenseits kommerzieller Grenzen neu.
Seiko präsentiert seine Ausstellung Passionately and Obsessively Crafted Watches im Japan House in London. Damit zeigt die Marke ihr Power Design Project bereits im dritten Jahr in Folge außerhalb Japans und gewährt Besucher*innen einen seltenen Einblick in den kreativen Prozess eines der renommiertesten Uhrenhersteller der Welt. Die Ausstellung rückt Seikos Innovations- und Handwerksphilosophie in den Fokus und feiert zugleich japanische Kultur im globalen Kontext.
Die Ausstellung präsentiert sieben konzeptionelle Zeitmesser, die jeweils die ausgeprägte Faszination ihrer Designer*innen für bestimmte physische Elemente zum Ausdruck bringen. Takuya Matsumotos „Dial Texture“ nutzt hochpräzise Metallprägung, die auf ein Hundertstelmillimeter genau gesteuert wird, um komplexe geometrische Muster zu erzeugen, die vom Alhambra-Palast in Spanien inspiriert sind.
Naoya Sukedas „Machining Marks“ ist von der feinen Holzbearbeitung inspiriert: Auf dem abgestuften Stahlgehäuse bleiben Werkzeugspuren und Feilenstrukturen bewusst sichtbar – eine Hommage an die Hand des Handwerkers. Design Director Miho Wadas „Bar Indices“ wiederum verwandelt klassische Stundenindizes auf einem rechteckigen Zifferblatt in ein hypnotisches Raster und schafft ein dichtes Mosaik, in dem polierte Stege mit dem Licht spielen.
Abgerundet wird die Reihe durch Konzepte, die die Geometrie und Typografie von Uhren neu definieren. Yu Ishiharas „Spherical Surface“ fügt die Wölbungen von Glas, Lünette, Gehäuse und Kronenschutz nahtlos zu einer einzigen, durchgehenden Kugelform zusammen. Die Ausstellung ist kostenlos und eröffnet am 27. August offiziell im Japan House. Zu sehen ist sie dort bis zum 15. September 2026.
Japan House
101–111 Kensington High St,
London W8 5SA, Vereinigtes Königreich



















