Koenigsegg präsentiert rennsportliches Sequential Shift System im CCGT1
Koenigsegg lässt den Geist seines eingestellten GT1-Rennwagens aus den 2000er-Jahren wieder aufleben: Der straßenzugelassene, 1.600 PS starke Track-Hypercar basiert auf der CC850-Architektur.
Zusammenfassung
Koenigsegg hat den CCGT1 während der Monterey Car Week vorgestellt – ein rennstreckenorientierter, aber straßenzugelassener Hypercar, der als Hommage an das in den Mid-2000ern eingestellte GT1-Rennprojekt der Marke entwickelt wurde.
Limitiert auf eine Auflage von 70 Exemplaren, die bereits alle vergeben sind, verfügt das Fahrzeug über einen Twin-Turbo-V-8 mit bis zu 1600 PS und feiert das Debüt der Koenigsegg Sequential Shift-Schnittstelle.
Der Koenigsegg CCGT1, vorgestellt auf der Monterey Car Week 2026, ist die Hochleistungsversion der CC850-Architektur. Mit diesem straßenzugelassenen Modell lässt der Hersteller den Geist seines ursprünglichen GT1-Rennwagens wieder aufleben. Jenes Projekt aus der Mitte der 2000er-Jahre kombinierte ein Leichtbauchassis mit einem Saug-V8, wurde aufgrund geänderter FIA-Regeln jedoch noch vor dem ersten Renneinsatz eingestellt. Die moderne Hommage bringt heute Eigenschaften aus dem Langstreckenrennsport auf eine homologierte Plattform. Alle 70 geplanten Exemplare sind bereits verkauft.
Den neuen Hypercar treibt ein 5,0-Liter-V8 mit Biturbo-Aufladung an, der mit herkömmlichem Tankstellenkraftstoff 1.280 PS und mit E85-Biokraftstoff 1.600 PS leistet. Eine eigens entwickelte Dachhutze und optimierte Kühlsysteme sorgen dafür, dass der Antriebsstrang auch der Dauerbelastung auf der Rennstrecke standhält. Zudem feiert das Koenigsegg Sequential Shift System Premiere. Es kombiniert ein neunstufiges Light Speed Transmission-Getriebe mit einem manuellen Kupplungspedal zum Anfahren. Die weiteren Gänge werden über einen rennsportinspirierten sequenziellen Schalthebel nahe dem Lenkrad eingelegt; dank Zündunterbrechung funktioniert das kupplungslos. Wer ein anderes Schaltgefühl bevorzugt, kann das Engage Shift System wählen: Es ersetzt den sequenziellen Schalthebel durch eine sechsgängige Handschaltung mit Kulissenführung und Automatikmodus.
Die Aerodynamik bestimmte den Gestaltungsprozess des Exterieurs. Nahezu jedes Karosserieteil wurde eigens für dieses Modell entwickelt, um Kühlung und Abtrieb zu maximieren. Der aktive Heckflügel verstellt sich automatisch um 30 Grad zwischen den Modi für geringen Luftwiderstand, Luftbremse und hohen Abtrieb. Ein neu entwickelter Frontsplitter und ein maßgeschneiderter Heckdiffusor tragen dazu bei, bei 250 km/h 800 Kilogramm Abtrieb zu erzeugen. Außerdem kommt erstmals ein hauseigener Werkstoff namens Ghost Fibre zum Einsatz. Die kristallweiße Aramid-Carbon-Matrix verfügt über ballistische Schutzeigenschaften und ist zugleich leichter sowie schallabsorbierender als herkömmliche Carbonfaser.
Wer maximale Performance auf der Rennstrecke sucht, kann erstmals in der Unternehmensgeschichte ein werksseitig unterstütztes Track Package wählen. Das modulare Upgrade umfasst einen Überrollkäfig aus Carbon, HANS-kompatible Rennsitze, eine Feuerlöschanlage und eine kompromisslose Rennsport-Abgasanlage. Eine rennstreckenorientierte Fahrwerksabstimmung, Luftheber und ein zweiter Radsatz mit streckenoptimierten Reifen komplettieren das Paket. Zertifizierte Händler können diese Komponenten montieren oder entfernen, um das Fahrzeug zwischen Straßen- und Rennstreckenkonfiguration umzurüsten. Im serienmäßigen Innenraum finden Fahrerinnen und Fahrer leichte Carbon-Schalensitze, Sechspunktgurte und einen Schalter zum Vorfördern der Kraftstoffpumpe – neben den klassischen luxuriösen Ausstattungsdetails.



















