Volkswagen präsentiert serienreifen Elektro-SUV ID. Cross
Als höhergelegtes Pendant zum ID. Polo bringt dieser moderne Crossover klares Design und Premium-Features ins Segment der kompakten Elektroautos.
Zusammenfassung
Die Serienversion des ID. Cross feiert ihr Debüt als erschwingliches, subkompaktes SUV mit einem Einstiegspreis von 28.000 €.
Mit wahlweise 37-kWh- oder 52-kWh-Batteriepaketen bietet der Elektro-Crossover eine maximale Reichweite von 271 Meilen und bis zu 208 PS.
Zu den Updates im Interieur zählen die Rückkehr physischer Bedienelemente am Lenkrad und ein separater, 25 Liter großer vorderer Kofferraum/
Volkswagen hat offiziell die Serienversion des ID. Cross vorgestellt – einen kleinen Elektro-SUV als höhergelegtes Pendant zum kürzlich präsentierten ID. Polo. Mit einer Länge von 4.150 mm und einem Radstand von 2.601 mm soll der subkompakte Crossover im Herbst 2026 in europäischen Autohäusern eintreffen. Das auf der überarbeiteten MEB+-Plattform basierende Modell, die auch dem Cupra Raval und dem Skoda Epiq zugrunde liegt, bringt selbstbewusstes Design und hochwertige Ausstattungsmerkmale in ein hart umkämpftes Segment. Das Exterieur kombiniert schmale Leuchten, klar gezeichnete Flächen und eine moderne Silhouette, die bewusst an die gehobene Ausstrahlung des Golf IV von einst anknüpft.
Anknüpfend an die Studie vom vergangenen Jahr setzt das Modell in allen drei Leistungsstufen ausschließlich auf Frontantrieb mit einem Elektromotor. Die Basisvariante kombiniert einen 114-PS-Elektromotor mit einem 37-kWh-Akku und erreicht laut WLTP eine Reichweite von 196 Meilen. Die mittlere Ausführung leistet mit demselben Akku 133 PS, während die Topversion einen 208-PS-Motor mit einem größeren 52-kWh-Akku kombiniert und damit maximal 271 Meilen weit kommt. Die DC-Schnellladeleistung beträgt beim kleineren Akku bis zu 90 kW, beim größeren bis zu 105 kW; unter Idealbedingungen lässt sich der Akku in rund 24 Minuten von 10 auf 80 Prozent laden. Zudem hat Volkswagen eine Vehicle-to-Load-Funktion integriert, über die sich externe Geräte direkt über das Fahrzeug mit Strom versorgen lassen.
Dank einer cleveren Raumaufteilung nutzt der ID. Cross sein Innenraumvolumen trotz kompakter Außenmaße optimal aus. Hinter den Rücksitzen stehen 475 Liter Kofferraumvolumen zur Verfügung – und damit deutlich mehr als bei Verbrenner-Alternativen wie dem T-Roc. Ein separates 25-Liter-Staufach vorn bietet einen praktischen Platz für Ladekabel. Im Innenraum prägen hochwertige Stoffoberflächen am Armaturenbrett das Bild. Zugleich reagiert Volkswagen auf die verbreitete Kritik an früheren Elektromodellen und bringt wieder echte, klickbare Tasten ans Lenkrad und auf die Mittelkonsole. Ein 12,9-Zoll-Infotainment-Display steuert die wichtigsten Funktionen; gegen Aufpreis gibt es unter anderem ein Panorama-Glasdach, Matrix-LED-Scheinwerfer, 12-fach elektrisch verstellbare Massagesitze und ein Harman-Kardon-Audiosystem mit zehn Lautsprechern.
Mit einem Einstiegspreis von 28.000 € positioniert Volkswagen sein neues Modell als Herausforderer für die wachsende Zahl erschwinglicher Elektroautos. Zwar liegt sein Basispreis auf dem Niveau des Renault 4, doch bietet der ID. Cross mehr Reichweite und ein geräumigeres Interieur. Die strategische Preisgestaltung und die verbesserte Materialqualität signalisieren den klaren Versuch, Marktanteile von offensiv auftretenden internationalen Wettbewerbern zurückzugewinnen. Allerdings bekommt es das Modell mit starker Konkurrenz durch den Kia EV2 zu tun: Der startet bei 26.600 € und bietet zugleich eine etwas größere Reichweite sowie einen stärkeren Basismotor.



















