FIFA prüft Klub-WM 2029 in Katar: Mega-Turnier mit 48 Teams im Gespräch
FIFA steht in der Kritik: Ein möglicher 48‑Team‑Showdown der Klub-WM 2029 in Katar sorgt für Diskussionen – ebenso wie der bemerkenswerte U-Turn bei Folarin Baloguns Rotsperre nach angeblichen Anrufen von Donald Trump.
Zusammenfassung
FIFA steht Berichten zufolge in Gesprächen, die erweiterte Klub-Weltmeisterschaft 2029 mit 48 Teams im Winter in Katar auszutragen.
Der Weltverband gerät zudem unter Druck, nachdem die Sperre nach einer Roten Karte gegen US-Stürmer Folarin Balogun nach politischer Einflussnahme aufgehoben wurde.
US-Präsident Donald Trump soll dem Vernehmen nach drei direkte Anrufe bei FIFA-Offiziellen getätigt haben, um sich vor einem entscheidenden K.-o.-Spiel gegen Belgien für den Spieler starkzumachen.
Das Zusammenspiel von globalem Fußball und geopolitischem Einfluss rückt zunehmend in den Mittelpunkt, während die FIFA neben der Planung hochkarätiger Turniere beispiellose disziplinarische Kontroversen bewältigen muss. Laut aktuellen Marktdaten befindet sich der Weltverband derzeit in intensiven Gesprächen, um die Club-Weltmeisterschaft 2029 in Katar auszurichten. Das geplante Turnier soll im Winter stattfinden und ein erweitertes Format mit 48 Teams bieten. Diese Aufstockung unterstreicht einen tiefgreifenden Wandel in der globalen Sportstrategie, da die Verantwortlichen auf den kommerziellen Erfolg des neu strukturierten Klubkalenders setzen.
Während die Verhandlungen im Nahen Osten voranschreiten, muss die Organisation zugleich mit den heftigen Nachwehen der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 umgehen. US-Nationalstürmer Folarin Balogun erlebte, dass seine Sperre nach einer direkten Roten Karte auf spektakuläre Weise aufgehoben wurde – unmittelbar vor einem entscheidenden Achtelfinalduell gegen Belgien. Der Stürmer der AS Monaco war zunächst des Feldes verwiesen worden, nachdem der Videobeweis gezeigt hatte, wie sein Stollen beim Sieg über Bosnien und Herzegowina auf dem Knöchel von Tarik Muharemovic landete. Die Offiziellen umgingen die üblichen, nicht anfechtbaren Rot-Sperren, indem sie sich auf Artikel 27 des Disziplinarreglements beriefen. Diese selten genutzte Klausel erlaubt es der Disziplinarkommission, eine Sanktion auszusetzen.
Der Rückgriff auf Artikel 27, um Schiedsrichterentscheidungen auszuhebeln, bleibt höchst umstritten, ist aber nicht völlig ohne modernes Vorbild. Der Weltverband nutzte exakt dieselbe Klausel bereits, um Cristiano Ronaldo nach einer Roten Karte in einem Qualifikationsspiel gegen die Republik Irland vorzeitig für ein Turnier freizusprechen. Die gegnerischen Verbände wollen das jüngste Urteil jedoch nicht stillschweigend hinnehmen. Der belgische Fußballverband veröffentlichte eine scharf formulierte Erklärung und warf der FIFA vor, explizite Wettbewerbsbestimmungen zu verletzen, die allen teilnehmenden Mitgliedsverbänden vorgelegt wurden. Belgische Funktionäre prüfen derzeit mögliche juristische Schritte, um die grundlegenden Prinzipien des Fair Play im internationalen Fußball zu schützen.



















