Vacheron Constantin Twin Beat Perpetual Calendar kehrt mit 70‑Tage‑Gangreserve zurück
Ein neu entwickelter Doppelrad‑Federmechanismus ermöglicht den sofortigen Datumswechsel der Uhr bei viermal geringerem Drehmoment.
Zusammenfassung
- Vacheron Constantin legt den Traditionnelle Twin Beat Perpetual Calendar mit einem verfeinerten, offen gearbeiteten Zifferblatt neu auf
- Im 42‑mm‑Platingehäuse untergebracht, bietet das Dual‑Frequency‑Kaliber 3610 QP eine Gangreserve von 70 Tagen im Standby‑Modus und 4 Tagen im Aktivmodus
Der Vacheron Constantin Traditionnelle Twin Beat Perpetual Calendar kehrt 2026 mit einem verfeinerten, offen gearbeiteten Zifferblatt und nochmals gesteigerter technischer Performance zurück.
Erstmals 2019 vorgestellt, zeichnet sich die Uhr durch ihr patentiertes Dual‑Frequency‑Kaliber 3610 QP aus, das es der Trägerin oder dem Träger ermöglicht, zwischen einem Hochfrequenz‑Aktivmodus und einem Niedrigfrequenz‑Standby‑Modus zu wechseln. Im „Active“-Modus schwingt die Unruh mit einer hohen Frequenz von 5 Hz (36.000 Halbschwingungen pro Stunde) und liefert eine Gangreserve von 4 Tagen für den täglichen Einsatz. Sobald die Uhr abgelegt wird, kann in den „Standby“-Modus gewechselt werden: Die Frequenz sinkt auf 1,2 Hz (8.640 Halbschwingungen pro Stunde) und die Gangreserve verlängert sich auf beeindruckende 70 Tage. Diese 70‑tägige Standby‑Kapazität entspricht einer Verbesserung um 5 Tage gegenüber dem Modell von 2019 – ermöglicht durch die Optimierung der drei Differentiale des Werks und einen neuen Doppelrad‑Federaufzugsmechanismus, der beim sofortigen Datumswechsel viermal weniger Drehmoment benötigt.
Das Werk selbst besteht aus 480 Komponenten und 64 Rubinen und trägt das Genfer Siegel. Im Active‑Modus bietet die Uhr eine Gangreserve von vier Tagen, während der Standby‑Modus die Effizienz maximiert, ohne die Präzision zu beeinträchtigen. Ein Drücker bei 8 Uhr ermöglicht den sofortigen Wechsel zwischen den Modi, bestätigt durch eine Anzeige auf dem Zifferblatt. Die Ewige‑Kalender‑Komplikation, ausgelegt auf die Abbildung des gregorianischen Kalenders bis ins Jahr 2100, profitiert von einem neu entwickelten Doppelrad‑Federaufzugsmechanismus, der den Drehmomentbedarf im Vergleich zu herkömmlichen Sofortsprung‑Systemen auf ein Viertel reduziert. Diese Optimierung trägt zu den zusätzlichen fünf Tagen Autonomie bei, die in der neuesten Version erreicht werden.
Ästhetisch verbindet der 42‑mm Traditionnelle Twin Beat Perpetual Calendar klassische Codes mit einem ausgesprochen zeitgenössischen, offen gearbeiteten Design. Das schlanke 12,3‑mm‑Platingehäuse besticht durch eine klassische, abgerundete Silhouette, eine feine Lünette und einen kannelierten Gehäuseboden. Das markante, zweiteilige Zifferblatt zeigt eine obere Platte aus 18‑karätigem Gold in Schiefergrau mit handguillochiertem Strahlenmotiv, während der untere Saphirbereich die sandgestrahlte Werksplatine mit dunkler NAC‑Galvanik freigibt. Facettierte Dauphine‑Zeiger aus 18‑karätigem Weißgold zeigen Stunden und Minuten an, während mattiertes, lasergraviertes Glas die Ablesbarkeit von Gangreserve‑, Tages‑ und Monatsanzeige optimiert.
Vollständig mit dem Genfer Siegel zertifiziert, zeigt das Werk von Hand anglierte Brücken mit Côtes de Genève, die einen reizvollen Kontrast zwischen den anthrazitgrauen festen Komponenten und den goldgelben beweglichen Teilen schaffen. Abgerundet wird das Erscheinungsbild durch ein strukturiertes schwarzes Kalbslederband mit roter Kontrastnaht und einer Dornschließe aus Platin. Der Traditionnelle Twin Beat Perpetual Calendar kostet 282.000 CHF (ca. 315.000 USD) und ist auf Anfrage erhältlich über Vacheron Constantin.



















