Spike Lee und David Byrnes „AMERICAN UTOPIA“ kehrt in 4K auf die Kinoleinwand zurück
Nur für eine einzige Nacht im Kino.
Zusammenfassung
- Spike Lees Konzertfilm, der David Byrnes gefeierte Broadway-Show dokumentiert, AMERICAN UTOPIAkehrt am 5. August für eine einzige Nacht in atemberaubendem 4K bundesweit in die Kinos zurück.
- Die Wiederaufführung markiert fünf Jahre, seit der Film das Toronto International Film Festival eröffnete und beim BFI London Film Festival begeistert gefeiert wurde.
- Tickets sind ab dem 18. Juni erhältlich.
Spike Lee und David Byrnes AMERICAN UTOPIAkehrt am 5. August für ein exklusives 4K-Event für nur eine Nacht in die Kinos in Großbritannien und Irland zurück – fünf Jahre, nachdem der Konzertfilm seine Weltpremiere als Eröffnungsfilm des Toronto International Film Festival feierte. Unabhängige Kinos und Multiplexe im ganzen Land zeigen den Film und bieten dem Publikum die ultimative Möglichkeit, einen der bewusstesten und kunstvollsten Konzertfilme, die je gedreht wurden, zu erleben.
Schon der Produktionsaufwand allein rechtfertigt das Kinoformat. Lee setzte elf Kameraleute ein, um Byrnes Broadway-Spielzeit im Hudson Theatre zu dokumentieren – ein Dreh, der nicht die Bühnenerfahrung nachahmen, sondern sie freilegen sollte, mit Perspektiven und Intimitäten, die ein Live-Publikum niemals zu sehen bekäme. Dieses Material, jetzt in 4K remastered, verwandelt eine einzige Leinwand in das nahezu perfekte Äquivalent zu einem Platz in der ersten Reihe – näher werden die meisten Zuschauer:innen kaum herankommen.
Was diese Kameras einfingen, war eine Show, die weit mehr sein wollte als nur eine Setlist. Choreografiert von Annie-B Parson und entwickelt mit dem Tony-nominierten Produktionsberater Alex Timbers, versammelte Byrnes Broadway-Spektakel elf Musiker:innen aus aller Welt, die barfuß auf einer leeren Bühne spielten – befreit von den üblichen Kulissen des Rocktheaters. Das Programm speiste sich aus Byrnes Soloalbum von 2018, AMERICAN UTOPIA , ergänzt um rare Deep Cuts und Radio-Hits aus dem Talking-Heads-Backkatalog, darunter Once in a Lifetime und Burning Down the House. Der eindringlichste Moment der Show kam mit einer Interpretation von Janelle Monáes „Hell You Talmbout“, in der das Ensemble die Namen zu Unrecht getöteter Schwarzer Amerikaner:innen ruft – eine Sequenz, die das Konzert in einen Akt kollektiven Zeugnisablegens verwandelte.
Mit anderen Worten: Es war genau das Material, für das Lees Kamera geschaffen ist. Der Oscar-prämierte Regisseur setzt sich seit Jahrzehnten filmisch mit Race, Macht und amerikanischer Identität auseinander. AMERICAN UTOPIA war seine erste Zusammenarbeit mit Byrne – und diese Paarung war weniger kreative Überraschung als logische Konsequenz: zwei Künstler, die ihre jeweiligen Bühnen seit jeher nutzen, um Unbehagen produktiv zu machen. Der Film folgte auf Lees Da 5 Bloods, und traf auf einen kulturellen Moment, der Monáes Protestsong ein Gewicht verlieh, das keine Regieanweisung je hätte herstellen können.
AMERICAN UTOPIAläuft bundesweit nur am 5. August für eine Nacht im Kino. Tickets sind ab dem 18. Juni erhältlich.



















