GT-R-Fahrer in Australien bekommen direkten Zugang zum Nismo-Werksrestaurierungsprogramm
Das Omori-Factory-Erlebnis geht global.
Kurzüberblick
- Nissan eröffnet seine ersten Nismo Performance Centers außerhalb Japans; die erste Einrichtung soll Ende 2026 beim Ferntree Gully Autohaus nahe Melbourne in Betrieb gehen.
- Die spezialisierten Standorte bieten australischen Besitzerinnen und Besitzern Zugang zu werkzertifizierten Technikerinnen und Technikern sowie eine direkte Verbindung nach Yokohama für Heritage-Teile und Restaurierungsservices.
- Im Anschluss an den Start im Bundesstaat Victoria plant die Marke, das Performance-Netzwerk auf Sydney, Brisbane, Perth und Auckland auszuweiten.
Nissan bringt die legendäre Omori Factory nun offiziell auf die globale Bühne. Der japanische Autobauer kündigte die Eröffnung seinerersten internationalen Nismo Performance Centers an, beginnend mit einem Flagship-Standort beim Ferntree Gully Autohaus in Victoria, Australien. Die für die zweite Jahreshälfte 2026 geplante Einrichtung bringt High-End-Restaurations- und Restomod-Services direkt zu den lokalen Skyline-Besitzerinnen und -Besitzern. Die Expansion markiert einen bedeutenden Meilenstein für die Performance-Sparte und bietet Werksunterstützung für die legendären R32-, R33- und R34-Modelle.
Die Entscheidung, das Programm „down under“ zu starten, entspringt der tief verwurzelten Tuner-Kultur der Region und ihrem hohen Bestand an klassischen Modellen. Australien steht derzeit für rund 36 Prozent aller weltweiten R34-GT-R-Exporte und 20 Prozent der R33-Exporte. Nismo-Chef Yutaka Sanada bestätigte den Schritt während desjährlichen GT-R-Festivalsauf dem Sydney Dragway. Er hob die starke Nachfrage des lokalen Marktes nach authentischen Heritage-Komponenten und motorsportgetriebenen Erlebnissen als entscheidende Treiber der internationalen Expansion hervor.
Enthusiastinnen und Enthusiasten dürfen sich auf einen beispiellosen Zugang zum Nismo-Heritage-Parts-Katalog freuen. An seltene Komponenten wie RB26-Motorblöcke, Zylinderköpfe oder maßgefertigte Kurbelwellen zu kommen, bedeutete bislang, komplexe Importwege zu meistern. Künftig arbeiten Besitzerinnen und Besitzer direkt mitwerkzertifizierten Nismo Meisterszusammen, die speziell für High-End-Restaurierungen auf australischem Boden geschult wurden. Das Programm stellt sicher, dass sowohl privat importierte Fahrzeuge als auch lokal ausgelieferte Exemplare in makellosem Originalzustand bewahrt werden.
Der Start in Melbourne dient als Blaupause für einen breiteren Roll-out im ozeanischen Raum. Nissan plant, das Performance-Netzwerk auf weitere wichtige Hotspots wie Sydney, Brisbane, Perth und Auckland auszuweiten. Steve Milette, Managing Director von Nissan Oceania, betont, dass die Initiative die Bindung zur Marke entscheidend stärkt, indem sieHardcore-Fans genau dort abholt, wo sie sind. Indem der Hersteller den Fokus auf die Pflege dieser Klassiker weiter hochdreht, sichert er das Erbe seiner ikonischsten Performance-Modelle für eine neue Generation.





















