Inside Cho Gi-Seoks perfekt unperfekter Welt
Die erste große Soloausstellung des südkoreanischen Fotografen im Fotografiska Shanghai.
Zusammenfassung
- Der Konzeptfotograf Cho Gi-Seok eröffnet The Coexistence of Imperfection im Fotografiska Shanghai
- Noch bis zum 8. März präsentiert die Ausstellung vier bedeutende Serien, die die Schönheit von Widersprüchen anhand der Themen Natur, Technologie, Menschlichkeit und Tradition entfalten.
Der südkoreanische Fotograf Cho Gi-Seok gehört zu Asiens’einflussreichsten zeitgenössischen Bildschaffenden und prägt eine neue visuelle Sensibilität, die von feinem, surrealem Storytelling lebt. Kein Wunder, dass er’bereits Musikvideos für Jennie, XG und Kali Uchis inszeniert und Kampagnen für Louis Vuitton, Prada und Cartier fotografiert hat — man braucht nur in eines seiner Bilder zu blicken, ganz gleich in welches, und man’spürt augenblicklich die Sogwirkung seiner traumgleichen Szenerien.
Im Fotografiska Shanghai rückt Cho nun ins Rampenlicht, wo derzeit The Coexistence of Imperfection, seine erste große Einzelausstellung, zu sehen ist. Mit vier zentralen Serien lädt sie das Publikum ein, die Schönheit von Widersprüchen zu umarmen und die Spannung zwischen Fragilität und Authentizität auszuloten.
„Unvollkommenheit ist kein Makel, sondern ein authentischerer und tiefgreifenderer Seinszustand“, sagt Cho. Der Künstler verwebt Tradition, Technologie, Natur, Traum und Emotion zu poetischen Tableaus. Cho’s Werk zelebriert einen Balanceakt aus Harmonie und Dissonanz, aus Stärke und Verletzlichkeit — von der Verbindung von Körper und Flora in „Flower Study“ und dem unterbewussten Chaos von „Bad Dream“ über das emotionale Auf und Ab in „Love & Hate“ bis hin zur berührenden Studie über Menschheit, Natur und Technologie in „These Days“.
Vom Fotografiska als „visueller Alchemist des digitalen Zeitalters“ gefeiert, wurde Cho ursprünglich als Grafikdesigner ausgebildet und wandte sich 2016 der Fotografie zu. Trotz seines autodidaktischen Weges trieb sein ausgeprägter Sinn für Ästhetik einen rasanten globalen Aufstieg voran. Seine Bilder stehen an der Spitze einer aufblühenden „New Asian“-Bildsprache: Chimären aus Tradition und Futurismus, gebrochen durch den Optimismus der Jugendkultur. Präzise, leuchtend gesättigte visuelle Rettungsanker aus der Müdigkeit der digitalen Ära.
Die Ausstellung ist jetzt zu sehen und läuft in Shanghai bis zum 8. März.
Fotografiska Shanghai
127 Guangfu Road,
Jing’an District,
Shanghai 200070



















