Charlie Constantinou FW26: Bereit für den Style‑Einsatz
Die Season-6-Kollektion des Designers ist nicht nur für den Runway geschaffen, sondern für eine Welt in ständiger Bewegung.
Central Saint Martins-Absolvent Charlie Constantinou sichert sich weiterhin konsequent seinen Platz auf den Laufstegen Londons. Bekannt für seinen futuristischen, apokalyptischen Blick und eine klare Gorpcore-Attitüde kehrte der Designer für seine dritte Saison im Rahmen der NEWGEN-Initiative des British Fashion Council zur London Fashion Week zurück – und feiert damit einen Meilenstein, der von kontinuierlichem Auftrieb und wachsendem Selbstbewusstsein zeugt.
Season 6 markiert eine deutliche Weiterentwicklung. Dieses Mal spielt Constantinou stärker mit dem Konzept von Uniformität und übersetzt seine experimentelle Kante in Garderoben, die fest im Alltag und echter Tragbarkeit verankert sind. Inspiriert von Militäruniformen des 18. und 19. Jahrhunderts verwandelt er historisch starre, oft unpraktische Uniformen in zeitgenössische Silhouetten, die auf Widerstandsfähigkeit und Bewegungsfreiheit ausgelegt sind. Seine Fall/Winter 2026-Kollektion setzt auf Anpassungsfähigkeit: Träger:innen können mithilfe einer fließenden Palette aus Grau, Grün, Blau, Violett und Rot nahezu mit ihrer Umgebung verschmelzen – alles gefärbt auf Deadstock-Stoffen.
Klassische Militärmäntel werden mit schräg verlaufenden Knopfleisten, rüstungsartigen Schulterpartien und dekorativen Brustpins in die Zukunft gedacht. Hoodies erscheinen aufgeschnitten und geschichtet, manche mit abnehmbaren Shearling-Kapuzen für variablen, modularen Style. Geflochtene Harnesses ziehen sich über den Körper und akzentuieren metallische Layer, sanft eingefärbte Outerwear und recycelte Tweedmäntel, die klare Struktur mit haptischer Präsenz ausbalancieren.
Mit FW26 entwirft Constantinou Kleidung, die nicht nur für den Laufsteg, sondern für eine Welt in permanenter Bewegung gedacht ist. Entdecken Sie die Kollektion oben im Detail.



















