Die besten Looks der Grammy Awards 2026: Das sind die Best Dressed
Eine neue Ära experimentellen Luxus – angeführt von Bad Bunny, Pharrell, Harry Styles, Kendrick Lamar und vielen mehr.
Zusammenfassung
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Bad Bunny und Schiaparelli setzten bei den Grammy Awards 2026 neue Maßstäbe, während Pharrell, Pusha T und Malice die Strahlkraft des „Louis Vuitton Pink“-Anzugs als neue Uniform für Hip-Hop-Royalty unter Beweis stellten.
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Kendrick Lamar und Harry Styles setzten lieber auf raffinierte Schneiderkunst als auf maximale Prints und zementierten damit den Wandel hin zu einer „skulpturalen Grandeur“ à la Chanel und Dior.
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Von Yungbluds punkiger Chrome-Hearts-Attitüde bis zu Audrey Nunas skulpturalem Thom Browne feierten die Grammys 2026 Subkultur als ultimative Form von Luxus.
Die 68. Grammy-Verleihung zelebrierte nicht nur ein historisches Musikjahr, sondern markierte auch einen klaren Wendepunkt im High-Fashion-Storytelling. Von „Quiet Luxury“ bis hin zu avantgardistischer Subversion verwandelte sich der Red Carpet in einen Runway, auf dem die einflussreichsten Artists der Welt klassischen Glamour gegen zutiefst persönliche, archivinspirierte Fashion-Statements eintauschten.
An der Spitze stand Bad Bunny, der Modegeschichte schrieb, indem er den ersten maßgeschneiderten Menswear-Look überhaupt für Schiaparelli präsentierte. Um den Award für das Album of the Year für entgegenzunehmen, DeBÍ TiRAR MáS FOToS, trug Benito einen Smoking aus schwarzem Samt von Daniel Roseberry mit charakteristischer, korsettiert gearbeiteter Rückenpartie und „Measuring-Tape“-Perlenstickerei – eine Meisterklasse surrealistischer Schneiderkunst. Während er den Red Carpet ausließ, stahl Harry Styles als Presenter die Show und markierte mit einem maßgefertigten Dior-Ensemble von Jonathan Anderson eine neue Reife seines Stils. Statt auf grellen Glitzer setzte Styles auf einen skulpturalen, kurz geschnittenen schwarzen Blazer und präzises Tailoring, das „Quiet Grandeur“ in den Vordergrund stellte. Der Abend geriet zudem zur triumphalen Bühne für abgestimmte Ästhetiken und Legacy: Pharrell Williams erschien mit Pusha T und Malice in einem kraftvollen Zeichen der Einheit – alle drei in identischen rosa Louis-Vuitton-Anzügen, die eine sonnendurchflutete, dandyhafte Energie auf den Red Carpet brachten.
Die Grammys-Looks spielten zudem mit Theatralik und Haltung. Kendrick Lamar nahm seinen rekordbrechenden 26. Grammy in maßgeschneidertem Chanel entgegen, akzentuiert von einer perlenverzierten Hosenkette. Audrey Nuna sorgte in dekonstruiertem Thom Browne für Aufsehen – eine Hommage an die Geschichte ihrer Familie in der Bekleidungsherstellung –, während Yungblud seine Dark-Aesthetic mit maßgefertigtem, hardware-lastigem Chrome Hearts auf die Spitze trieb. Für eklektische Eleganz sorgten Jeff Goldblum und Ehefrau Emilie Livingston in Custom-Valentino von Alessandro Michele, schimmernd in lebendigen, romantischen Texturen. Schließlich setzte das Power-Couple des Abends, Justin und Hailey Bieber, auf monochromes Schwarz – Justin im oversized Balenciaga-Anzug, Hailey im figurbetonten Alaïa-Jerseykleid –, beide mit „ICE OUT“-Pins als kraftvollem Statement gegen Abschiebepolitik und strikte Einwanderungsdurchsetzung.



















