Spike Lee präsentiert: Die Levi’s x Air Jordan 3 Kollektion

Gemeinsam mit dem legendären Filmemacher droppen wir die neueste Kampagne der Kultbrands – mit exklusiver Apparel-Kollabo und vier starken Air Jordan 3 Colorways im Spotlight.

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Levi’s und Jordan Brand sind zwei Legenden, verbunden durch einen gemeinsamen roten Faden: Größe. Dieses geteilte Ethos zeigt sich in ihrer neuesten gemeinsamen Kollektion, die vier Air Jordan 3s und eine dazu passende Apparel-Range umfasst, die Handwerkskunst und Sportswear nahtlos zusammenführt. Geliebte Motive treffen auf von Heritage inspirierte Designs, neu interpretiert mit einer modernen Streetwear-Attitüde.

Spike Lee, eine der zentralen Figuren der Kampagne, hat sich mit uns zusammengesetzt, um über die Kollaboration zu sprechen, über die Bedeutung von Arbeitsethos nachzudenken und seine frühen Begegnungen mit Michael Jordan Revue passieren zu lassen.

Das Projekt geht weit über Lee selbst hinaus. In einem Nachbarschaftspark inszeniert, vereint die Kampagne verschiedenste Communities, von Kopf bis Fuß in Levi’s x Jordan Brand gekleidet und von Cam Hicks gestylt. Lee tritt gemeinsam mit Jay Wright auf, dem Sohn von Larry Wright, der in seinem ikonischen „Button Your Fly“-Spot aus den frühen 90ern zu sehen war. Skater Josh Velez und Künstler Rio Amor sind ebenfalls dabei, während eine Tai-Chi-Gruppe die Besetzung abrundet – in speziellen Air Jordan 3 mit „Year of the Horse“-Thema.

Für beide Partner definiert sich Größe durch Hingabe ans Handwerk und die Treue zu sich selbst. Zusammengehalten wird diese Philosophie von Denim – dem gemeinsamen Nenner der Kollektion, der sich durch jeden Look und jede gezeigte Gruppe zieht.

Bevor wir in das Gespräch mit Lee einsteigen, schauen wir uns die 13-teilige Kollektion im Detail an – beginnend mit ihrem Herzstück: dem Air Jordan 3. Die „Rigid“-Colorway setzt auf klassische Indigo-Denim-Panels, kombiniert mit Black-on-Black-Elephant-Print rund um die Ferse. Die „Black“-Variante gibt sich zurückhaltender und mixt genarbtes schwarzes Leder mit schwarzen Denim-Panels und einem Fersenpatch aus Denim mit Nike-Air-Stickerei, abgerundet von dezenten grauen Akzenten.

Die „Year of the Horse“-Colorway feiert das Lunar New Year mit ungebleichtem, steifem Ecru-Denim. Der ausschließlich in Greater China, Japan und Südkorea erscheinende Schuh kommt mit Pony-Hair-Panels, einem Jacquard-Fersenpatch und roter Chain-Stitch-Stickerei auf der Innenseite der Zunge, die auf das Year of the Horse verweist. Ein ähnliches Treatment erhält die exklusive Los-Angeles-Iteration (nicht abgebildet), die das Motiv durch roten „City of Angels“-Schriftzug ersetzt. Offwhitefarbenes genarbtes Leder und gezielt gesetzte blaue Denim-Akzente vollenden das Upper.

Alle vier Colorways werden von Levi’s charakteristischem Red Tab auf der Außenseite des rechten Schuhs veredelt. Das Jumpman-Branding bleibt unverändert, während ein transparenter, co-gebrandeter Hangtag eine besondere Version des Levi’s-Lederpatches zeigt. Innen ist eine rote Innensohle mit Levi’s ikonischer „Dollar Bill“-Grafik bedruckt, die den Satz „This is a pair of Levi’s“ trägt.

Auf der Apparel-Seite avanciert die Pinnacle Varsity Jacket zum Hero-Piece. Ihre maximalistische Konstruktion kombiniert einen Body aus Melton-Wolle mit Ledersleeves, ergänzt durch ein gestepptes Satinfutter und Vintage-inspirierte Grafiken aus den Archiven beider Brands. Das Spiel aus Vergangenheit und Gegenwart zieht sich durch die gesamte Range: Das Football Jersey kommt mit cropped, boxy Silhouette, die Overshirt Jacket wird aus 12-Unzen-Rinsed-Indigo-Denim gefertigt, und der Type III Trucker erscheint in schwarz gewaschenem Denim mit gealtertem Finish und oversized Wings-Logo auf dem Rücken. Co-Branding zeigt sich auch auf Everyday-Essentials wie dem Fleece Zip Hoodie und dem Short Sleeve Shirt, das Levi’s ikonische „Button Your Fly“-Grafik aus Spike Lees Originalkampagne zurückbringt.

Levi’s und Jordan Brand greifen außerdem die 578-Silhouette des Denim-Spezialisten mit der Black Baggy Jean wieder auf. Sie ist darauf ausgelegt, das Footwear zu ergänzen – der verlängerte Inseam sorgt für perfektes Stacking über den Sneakern. Die Baggy Shorts greifen denselben Vibe auf und bestehen aus 12-Unzen-Rinsed-Indigo-Denim mit Faltenlegung und einem Schnitt, der deutlich übers Knie reicht. Abgerundet wird die Kollektion durch die Denim Cap mit Air-Jordan-Stickerei und Levi’s Red Tab auf Rinsed-Indigo-Basis.

Der Claim der Kampagne lautet „everyday greatness“. Was bedeutet „everyday greatness“ für dich persönlich?

Spike Lee: Es ist eine Mentalität. Du wirst nicht jeden Tag großartig sein. Aber wenn du morgens aufwachst, ist genau das das Ziel. Du musst die Arbeit reinstecken, um großartig zu sein. Du tauchst nicht einfach auf und bist großartig. Du brauchst ein Arbeitsethos und eine Haltung, um das zu erreichen. Wenn du nur den Funk faken willst, fliegst du auf.

Wenn man sich die Kampagne ansieht: Wir haben zwei große amerikanische Brands, die zu internationalen Ikonen geworden sind. Du siehst den Jumpman und das Lederpatch zusammen – sie stehen sinnbildlich für Größe.

„Du wirst nicht jeden Tag großartig sein. Aber wenn du morgens aufwachst, ist genau das das Ziel. Du musst die Arbeit reinstecken, um großartig zu sein. Du tauchst nicht einfach auf und bist großartig.“

Erzähl mir mehr über die Anfangszeit der Zusammenarbeit mit dem, was heute Jordan Brand ist.

Teil von Michael Jordans Partnerschaft mit Nike zu sein, ist eines der großartigsten Dinge, die mir je passiert sind. Ich muss dem verstorbenen, großartigen Jim Riswold Props geben. Er arbeitete bei Wieden+Kennedy und sah meinen ersten Film, She’s Gotta Have It, der dieses Jahr 40 wird. Irgendwie hat er meine Nummer aufgetrieben und vorgeschlagen, mich mit Michael Jordan zusammenzubringen. Der Haken: Jordan hatte keinen Schimmer, wer ich war. Irgendwann hatte ich den Mut, ihn zu fragen: „Warum haben wir das überhaupt zusammen gemacht? Du wusstest ja nicht mal, wer ich bin.“ Er schaute mich an, mit einem Lächeln im Gesicht, und sagte: „Motherf*cker, du trägst meine Schuhe.“

Ich habe es schon oft gesagt und sage es wieder: Es war mir Ehre und Privileg zugleich, von Michael Jordan mehrfach „Motherf*cker“ genannt zu werden – vor allem im Madison Square Garden. Ich rede gern viel Trash, und er sagte mir dann, ich solle meinen kleinen, dürren Arsch wieder auf den Sitz pflanzen – was ich nur zu gern getan habe. Er ist der netteste Typ, aber damals, wenn er auf dem Court stand, war er ein Assassin. Du wusstest einfach: Jetzt passiert gleich etwas Phänomenales, die Knicks verlieren – und ich war Zeuge davon. Danach konnten wir rumblödeln, aber während des Spiels macht er keine Gefangenen. Ganz sicher: Er macht keine Gefangenen.

Wie hoffst du, dass das Publikum mit der Kampagne in Resonanz geht? Gibt es ein bestimmtes Gefühl, das du hervorrufen möchtest?

Es ist das Zusammenkommen zweier ikonischer Brands, die wieder zueinanderfinden. Es ist ein perfektes Match, es ist ikonisch. Für mich ist das das Wort. Und es geht nicht nur um Sneaker – wir haben T-Shirts, Sweater, Hoodies, Jeansjacken, das volle Programm.

„Craftsmanship meets sport culture: classic cuts are recoded, and sport codes are denimized.“ Gefällt mir. Das habe ich nicht geschrieben, aber es klingt gut, oder? Damit kannst du nichts falsch machen. Ich trage schon was davon, und der Rest kommt noch. Ich werde also ordentlich flexen.

„Irgendwann hatte ich den Mut, Jordan zu fragen: ‚Warum haben wir das überhaupt zusammen gemacht? Du wusstest ja nicht mal, wer ich bin.‘ Er schaute mich an, mit einem Lächeln im Gesicht, und sagte: ‚Motherf*cker, du trägst meine Schuhe.‘“

Siehst du diese Collabs eher als Bewahrung von Geschichte oder als deren Fortschreibung?

Beides. Es ist schwer, aber Levi’s und Jordan Brand bekommen das hin. Du fängst die Geschichte ein und treibst sie dann weiter nach vorn. Wenn du Vergangenheit und Gegenwart verbinden kannst, ist das eine starke Erfolgsformel.

Was bedeutet es dir, nach all den Jahren Teil des sich stetig weiterentwickelnden Erbes von Jordan Brand zu sein?

Ich habe ein sehr gesegnetes Leben geführt. Ich habe großartige Menschen und Companies kennengelernt. Ich nehme das kein bisschen als selbstverständlich. Ich trage immer noch denselben Spirit und dieselbe Energie in mir, die mich als Kind in Brooklyn inspiriert haben, bevor ich wusste, dass ich Filmemacher werden will. Mir ist klar, dass nichts für immer bleibt, und ich genieße die Zeit, die ich habe.

Immer wieder sind mir Geschenke der Welt widerfahren. Ich hätte nie erwartet, dass diese Kampagne mich einschließt. Wenn dann eine Mail oder ein Anruf kommt, ist das für mich ein Segen. Ich sitze nicht da und bete, dass eine Kampagne zu mir kommt. Ich mache mein Ding – und wenn Momente wie dieser passieren, ist das ein Segen. Ich mache weiter meine Arbeit, mache weiter meine Arbeit, mache weiter meine Arbeit, und Companies sehen das. Jetzt sitzen wir hier und sprechen über die Evolution der Levi’s x Jordan Brand-Partnerschaft, und ich bin froh, Teil davon zu sein. Ich sehe mich als Teil der Jordan-Brand- und Levi’s-Familie, also benutze ich das Wort noch einmal: Es ist ein Segen.


Der Rollout der Levi’s x Air Jordan 3-Kampagne startet am 23. Januar, wenn die „Year of the Horse“-Colorway über ausgewählte Retailer in Asien, darunter HBX, gelauncht wird. Anschließend sind das „Rigid“-Pair und die gesamte Apparel-Range ab dem 5. Februar in San Francisco erhältlich. Den Abschluss der regionalen Drops bildet die „Los Angeles“-Version des Schuhs, die am 13. Februar in der City landet. Der globale Drop ist für den 20. Februar angesetzt über Levi’s.

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