Ein genauer Blick auf NOT A HOTELs DROPHAUS-Set für die Louis Vuitton FW26-Show
Der Laufsteg neu gedacht – als bewohnbares Zuhause voller Kontinuität und Handwerkskunst.
Zusammenfassung
- Pharrell Williams und NOT A HOTEL präsentierten bei Louis Vuitton FW26 DROPHAUS, einen modular vorgefertigten Pavillon, der von der Form eines Wassertropfens inspiriert ist.
- Geschwungene Glaswände und ein pyramidenförmiges Dach ließen die Grenzen zwischen Innenraum und Garten verschwimmen und zeichneten ein Bild zeitloser Zukunft des Wohnens.
Für die Louis Vuitton Fall/Winter 2026 Menswear-Show verwandelte Creative Director Pharrell Williams den Laufsteg in ein visionäres architektonisches Statement – entstanden in Zusammenarbeit mit dem japanischen Designstudio NOT A HOTEL. Inszeniert in einem eigens konzipierten Pavillon im Jardin d’Acclimatation, bildete eine minimalistische, vorgefertigte Wohnarchitektur namens DROPHAUS das Zentrum. Auf einem grasbewachsenen Hügel platziert und von einem sorgfältig kuratierten Garten mit Terrassen im japanischen Stil umgeben, dachte dieses Haus den Laufsteg als bewohnten Lebensraum statt als klassische Bühne neu.
Das Design von DROPHAUS ist von der organischen Form eines Wassertropfens inspiriert – ein Motiv, das die Architektur fließend in ihre üppige Umgebung einbettet. Prägendes Element ist eine Abfolge geschwungener, verdichteter Glaswände, die das Haus umschließen und die Grenze zwischen den inneren Wohnbereichen und dem äußeren Garten nahezu auflösen. Gekrönt von einem großzügigen pyramidenförmigen Dach, vermittelt die vorgefertigte Holzkonstruktion ein Gefühl von „timeless future living“, das Funktion und menschliche Bedürfnisse klar über dekorativen Überfluss stellt.
Im Inneren war die Residenz in funktionale Räume gegliedert – darunter ein Wohn-Ess-Bereich, ein Schlafzimmer und ein eigens eingerichteter Listening Room –, sämtlich ausgestattet mit Williams’ maßgefertigter „Homework“-Möbelkollektion. Diese Stücke folgen dem Prinzip der „zehn Prozent Unvollkommenheit“ und zeichnen sich durch kantige Linien und unregelmäßige Formen aus, als haptische Hommage an die menschliche Hand. Vollendet wurde das immersive Setting durch einen eigens komponierten Duft von Jacques Cavallier Belletrud, der die olfaktorischen Noten des umliegenden Gartens einfing und den Fokus der Show auf ein ganzheitliches Verständnis von Lifestyle eindrucksvoll unterstrich.



















