15 Tracks, die Mac Miller für immer definieren
Zu seinem 34. Geburtstag: 15 Songs, die Mac Millers Vermächtnis, Sound und künstlerische Entwicklung am eindrucksvollsten einfangen.
Am 19. Januar dieses Jahres wäre Mac Miller 34 Jahre alt geworden.
Damit wäre der verstorbene Musiker ein Steinbock – ein Sternzeichen, das für seinen Ehrgeiz steht, auch wenn dieser oft von großer Selbstreflexion gebremst wird – und für eine kompromisslose Arbeitsethik: Eigenschaften, die in jedem künstlerischen Projekt aufleuchten, das Mac sich vornahm.
Kein Tag eignet sich besser, seinem unerschütterlichen Einfluss auf die Musikszene und den kulturellen Zeitgeist Tribut zu zollen – und nichts fasst diesen Einfluss besser zusammen als seine eigene, ganze Welten erschaffende Diskografie. Hier sind 15 Songs, die Macs sonst kaum zu fassendes Vermächtnis definieren.
„Shangri–La“
Projekt: Balloonerism
Eine Momentaufnahme von Mac im Reinen mit sich, der beruhigende Balloonerism-Track entwirft einen euphorischen Zustand der Gelassenheit. Die weltlichen Besitztümer des Ruhms zählen weniger, innerer Frieden dafür umso mehr.
„Come Back To Earth“
Projekt: Swimming
Reduziert in der Produktion und radikal selbstreflektiert im Text legt „Come Back To Earth“ den Ton für Swimming als programmatische These dieser Kopfhörer-Platte fest: ein spürbares Aufatmen für Mac, der sich darin von „unter Wasser, am Ertrinken“ zu „über Wasser, am Schwimmen“ bewegt.
„Cinderella“ featuring Ty Dolla $ign
Projekt: The Divine Feminine
Ein berührend geschriebener Höhepunkt der ätherischen Erzählwelt von The Diving Feminine, in dem der fesselnde Ty-Dolla-$ign-Part Mac über romantische Liebe als spirituelle Erfahrung reflektieren lässt – statt als hedonistische Flucht aus der Realität.
„Blue World“
Projekt: Circles
Vom ersten posthumen Projekt des Musikers stammt „Blue World“, ein Track, der Optimismus mit Realismus vereint. Hier nimmt Mac die ganze Dunkelheit und das „Blau“ dieser „verrückten“ Welt mit Leichtigkeit. Denn Blau kann atemberaubend sein, wenn das Licht es im richtigen Winkel trifft.
„The Star Room (OG Version)“
Projekt: Watching Movies With The Sound Off
Das Opening von Watching Movies With The Sound Off, „The Star Room“ zeigt uns Mac Millers introspektive Seite. Der Song biegt in deutlich dunklere, psychologische Gefilde ab als die Vorgängerprojekte Blue Slide Park und K.I.D.S., die ungefilterte „OG Version“ des Tracks mit Unterstützung von Earl Sweatshirt legt all Macs innerste Grübeleien – vor allem über die Fesseln und Begrenzungen von Ruhm – schonungslos offen und lässt der Vorstellungskraft kaum etwas übrig.
„So It Goes“
Projekt: Swimming
Mit einem Verweis im Titel auf Kurt Vonneguts Slaughterhouse-Five im Titel feiert dieser Swimming Track die Schönheit der Vergänglichkeit und deutet all die Schwierigkeiten des Musikers als Heilungsprozesse um.
„Nikes On My Feet“
Projekt: K.I.D.S.
Der Höhepunkt von Macs früher Diskografie, in der Alltagsmomente romantisiert und in einige der eindringlichsten und erfrischendsten Raps der frühen 2010er verwandelt werden.
„Aquarium“
Projekt: Watching Movies With The Sound Off
Wie die Glaswände eines Aquariums fungiert dieser unterschätzte Watching Movies Track zugleich als Spiegel nach innen für den Musiker und als Fenster zur Außenwelt. Multidimensionaler Mac in Bestform.
„Perfect Circle / Godspeed“
Projekt: GO:OD AM
Der zweiteilige GO:OD AM Song gilt vielen Mac-Miller-Fans als einer der verletzlichsten Studio-Tracks seiner gesamten Karriere. Reduzierte, minimale Produktion trifft auf komplexe Lyrics in zwei deutlich unterschiedlichen, aber innerlich verbundenen Hälften, die sich um Sucht, Sterblichkeit und den dazugehörigen Existenzialismus drehen.
„Missed Calls“
Projekt: Blue Slide Park
Einer von Blue Slide Parks melodischsten Highlights: „Missed Calls“ ist wie ein Gespräch, ein Abwägen, wie Ruhm und Reichtum in romantische Kommunikation hineinwirken.
„Love Lost“
Projekt: I Love Life, Thank You
Gestützt vom gleichnamigen Song von The Temper Trap ist der I Love Life, Thank You Höhepunkt wohl einer der fröhlichsten „Break-up“-Songs seines gesamten Werks.
„Wedding“
Projekt: Faces
Faces’ stärkster Lovesong lässt Mac über seinen ultimativen Lebenswunsch nach beständiger Liebe nachdenken – realistisch, fast selbstironisch. Er will ein Haus, in dem er für immer leben kann, und ist mehr als bereit, all die Arbeit auf sich zu nehmen, die damit einhergeht.
„2009“
Projekt: Swimming
Eine direkte Auseinandersetzung mit seinem emotionalen Wachstum und seiner Resilienz, einer von Swimmings schwersten Höhepunkten, der Macs persönliche Entwicklung in sechs spürbar souligen Minuten bündelt.
„Best Day Ever“
Projekt: Best Day Ever
Der eröffnende Titelsong von Best Day Ever fasst Macs Mindset und seinen Blick auf die Welt von vorne bis hinten perfekt zusammen.
„Angels (When She Shuts Her Eyes)“
Projekt: Macadelic
Ein klassischer, meditativ schwebender Mac-Lovesong, um diese Liste abzurunden.


















