Aufblasbare Konzerthalle „Ark Nova“ von Anish Kapoor & Arata Isozaki landet in der Schweiz
Für das Lucerne Festival entfaltet sich der mobile Pavillon erneut und wird elf Tage lang zur Bühne für Konzerte.
Zusammenfassung
- Beim Lucerne Festival in der Schweiz läuft derzeit eine Konzertreihe in der aufblasbaren Konzerthalle „Ark Nova“ von Anish Kapoor und Arata Isozaki.
- Teils Skulptur, teils architektonischer Eingriff, wurde das Werk 2013 als Symbol der Resilienz geschaffen und besticht durch seine Mobilität und strukturelle Flexibilität.
Für das diesjährige Lucerne Festival hat sich „Ark Nova“, die erste aufblasbare Konzerthalle von Anish Kapoor und dem verstorbenen Arata Isozaki, in der Schweiz entfaltet. In den nächsten Tagen verwandelt sich diese monumentale, violette Blüte in die Bühne für Klassik-, Jazz- und Folk-Konzerte – ein einzigartiges Erlebnis aus Musik und Kunst.
Erstmals 2013 bei der Matsushima-Ausgabe des Festivals vorgestellt, entstand das Projekt nach dem Erdbeben von Fukushima als Sinnbild für Widerstandskraft und Hoffnung. Gleichsam skulpturales wie architektonisches Wunder fungiert es als flexibles, wanderndes Leuchtfeuer aus Klang und Licht und trägt in seiner ätherischen Form das Versprechen von Erneuerung.
Mit 36 Metern Länge und 18 Metern Höhe bietet der Pavillon Platz für bis zu 500 Gäste. Seine aufblasbare PVC-Membran greift Kapoors Erforschung von Leere und Raum auf, wie bereits in seinem Werk von 2011 „Leviathan“,und verbindet sie mit Isozakis strukturellem Surrealismus. So entsteht ein zugleich poetischer wie funktionaler Raum, der für herausragende Akustik konzipiert ist.
Neben den Konzerten in „Ark Nova“ werden Führungen durch die Struktur sowie eine Sonderausstellung im Hans-Erni-Museum angeboten, die anhand von Modellen, Skizzen und Archivmaterial die Entstehung der Halle nachzeichnet. Die „Ark Nova“-Reihe beim Lucerne Festival 2025 läuft noch bis zum 14. September. Weitere Informationen gibt es auf der Website des Festivals.



















