Inside PUMA Studio LA: Das zeitgenössische Design-Atelier von West of West
Als moderne Werkstatt gedacht, vereint das Studio Rohmaterialien, unfertige Ideen und fertige Produkte unter einem Dach.
Zusammenfassung
- West of West entwarf das neue PUMA Studio Los Angeles als flexibles, kulturgeprägtes Atelier.
- Darin befindet sich STUDIO48 mit hochmodernen Prototyping-Werkzeugen – eine Ausstattung, die kreative Überschneidungen und Zusammenarbeit fördert.
- Eine skulpturale Holztreppe verbindet die soziale mit der Design-Etage.
Die Gestaltung von West of West für das neue PUMA Studio Los Angeles etabliert den Ort als kreativen Hub und kulturelle Plattform – und ergänzt die bestehenden Studios der Marke in Massachusetts und Deutschland.
Als zeitgenössisches Atelier konzipiert, bündelt das Studio Showrooms, Arbeitsbereiche, Bibliotheken und ein Prototyping-Labor in einem flexiblen Rahmen, der ebenso Raum für Gastlichkeit, Unterhaltung und Events bietet. Dieser Ansatz begreift den Arbeitsplatz nicht nur als Produktionsstätte, sondern als kulturellen Motor, in dem unfertige Ideen, Rohmaterialien und finale Produkte nebeneinander existieren – ein Terrain für Experimentieren und Innovation.
Im Herzen des Studios liegt STUDIO48, eine eigens eingerichtete Designwerkstatt, die PUMAs Einrichtungen in Herzogenaurach und Boston widerspiegelt. Der Raum verfügt über eine umfassende Materialbibliothek für Schuhe und Bekleidung, Druckmöglichkeiten im Groß- und Kleinformat, Nähmaschinen sowie mobile Pin-up-Wände und Kulissen. Ein separater Raum mit kontrollierter Luftfeuchtigkeit beherbergt hochentwickelte Werkzeuge wie 3D-Drucker, einen DTG-Drucker, einen Laserschneider und eine Sprühkabine mit spezieller Belüftung. Diese Ressourcen ermöglichen es Design-, Marketing- und Kulturschaffenden, Seite an Seite zu arbeiten und die Grenzen zwischen Konzept und Umsetzung zu verwischen. Der Fokus liegt nicht allein auf Effizienz, sondern auf der kreativen Energie, die aus Zusammenarbeit und produktiven Überschneidungen entsteht.
Der Showroom inszeniert diesen Geist als lichtdurchflutete Galerie mit polierten Betonböden und Spiegelpaneelen und ist so konzipiert, dass er nahtlos von privaten Styling-Sessions zu größeren Events wechseln kann. Die unterschiedlichen Bereiche werden durch eine warme, minimalistische Palette aus Holz, transluzentem Glas, Vorhängen, lasierten Oberflächen und mattem Aluminium definiert; maßgeschneiderte Texturen und Transparenzen sorgen für Variation.
Im Zentrum des Studios fungiert eine skulpturale Treppe als prägendes Bindeglied. Als sich entfaltende Stoffbahn gedacht, windet sich die hölzerne Treppe in fließender Bewegung nach oben und verbindet die soziale, eventorientierte Ebene mit der nach innen gerichteten Design-Etage darüber. Indem sie Bewegung als Begegnung begreift und Blickachsen über die Ebenen hinweg inszeniert, verkörpert die Treppe die Haltung des Studios: Offenheit und Austausch. Diese Flexibilität erlaubt es dem PUMA Studio, in unterschiedlichen Modi zu agieren – als Büro, Treffpunkt, Laufsteg oder Werkstatt – und macht es zu einer Architektur der Möglichkeiten, die tief mit dem kreativen Leben von Los Angeles verwoben ist.



















