Creator Economy soll bis 2027 eine Marktbewertung von 500 Milliarden US‑Dollar erreichen
Visa hat mehr als 1.000 Creator in fünf Ländern befragt – 88 % von ihnen rechnen damit, dass ihre Einnahmen im kommenden Jahr weiter steigen.
Zusammenfassung
- Visas neuer Report knüpft an die Entscheidung des Unternehmens aus dem Jahr 2024 an, Creator als kleine Unternehmen auszuweisen, und prognostiziert, dass die Branche ein Volumen von 500 Milliarden US‑Dollar erreichen wird.
- Die Umfrage ergab, dass 85 % der Creator bis zu 100.000 US‑Dollar jährlich verdienen und optimistisch in Bezug auf ihr Wachstum sind – mit Markenkooperationen als wichtigster Einnahmequelle.
- Creator brauchen mehr Unterstützung bei Business‑Skills wie Finanzmanagement, Strategie und rechtlicher Compliance.
Nachdem Visa Creator 2024 offiziell als kleine Unternehmen anerkannt hat, liefert der neu veröffentlichte „Monetized: 2025 Creator Report“ frische Insights, entmystifiziert die Creator‑Landschaft und schafft die Basis für eine bessere Finanzinfrastruktur, die Creator gezielt unterstützt.
Seit dem Aufkommen von Web 2.0 und Social‑Media‑Plattformen Anfang der 2000er‑Jahre hat sich eine von unabhängigen, nutzergenerierten Inhalten getragene „Creator Economy“ rasant entwickelt. Ein Viertel des 21. Jahrhunderts ist nun vorbei, und laut Visa wird die Creator Economy voraussichtlich einen Branchenwert von 500 Milliarden US‑Dollar erreichen – ein weiterer Beleg dafür, dass Content Creator als echte Unternehmerinnen und Unternehmer wahrgenommen werden.
In Zusammenarbeit mit Morning Consult und TikTok hat Visa mehr als 1.000 Creator in den Vereinigten Staaten, Brasilien, Australien, dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Arabischen Emiraten befragt. Die Ergebnisse zeigen nicht nur den wachsenden Optimismus in der Szene, sondern auch ihre größten Herausforderungen.
Laut Umfrage erzielen die meisten Creator inzwischen beachtliche Einkommen: 85 % arbeiten Vollzeit oder Teilzeit als Creator und verdienen bis zu 100.000 US‑Dollar im Jahr. Insgesamt erwarten 88 % der Befragten, dass ihre Umsätze im nächsten Jahr steigen werden. Während gängige Narrative Content Creation gern als unsicheren oder temporären Job abtun, gaben 76 % an, keinen Druck zu verspüren, eine „klassische“ Karriere einzuschlagen.
Was sind die wichtigsten Einnahmequellen der Creator? Ganz vorne liegen Markenpartnerschaften: 94 % der Creator posten mehr als einmal im Monat Branded Content, gefolgt von Affiliate‑Marketing (78 %) und der Bewerbung von Services (77 %). Der Report zeigt außerdem, dass Instagram, TikTok und YouTube für die befragten Creator das meiste Einkommen generieren, da sie hier die größten Reichweiten und die besten Monetarisierungsmöglichkeiten haben.
So sehr die Umfrage auf weiteres Wachstum der Creator Economy hindeutet, so deutlich wird auch der Bedarf an mehr Know-how und Orientierung rund um Vertragsverhandlungen, Business‑Strategie, Finanzmanagement sowie Steuer- und Rechtskonformität. Viele sind zwar sicher darin, Communities aufzubauen und starken Content zu produzieren, es fehlt jedoch oft der betriebswirtschaftliche Background, um Finanzen und andere administrative Aufgaben souverän zu managen.
Um genau hier anzusetzen, ist Visa eine Partnerschaft mit Karat eingegangen und hat ein neues agentisches Pilotprogramm ins Leben gerufen. Ziel ist es, Creator mit einem praktischen Toolkit auszustatten, das ihnen hilft, ihre Finanzen zu managen und Prozesse zu verschlanken. So lassen sich etwa das Senden, Empfangen und Nachverfolgen von Zahlungen automatisieren – inklusive Erinnerungen und Follow-ups bei überfälligen Rechnungen und Brand‑Payments.
Je stärker die Creator Economy als eigenständiger Sektor wächst und je mehr Creator als echte Business‑Owner anerkannt werden, desto mehr hängt ihre Zukunftssicherheit von spezialisierten Finanztools und operativem Support durch Expertinnen und Experten ab. Mehr zum „Monetized: 2025 Creator Report“ von Visa finden Sie unterder offiziellen Website des Unternehmens.



















