Die luxuriöseste Art, eine Pitchmarke auszubessern: Redan x Tiffany & Co.
Redan und Tiffany & Co. haben eine Pitchgabel aus Sterlingsilber gebaut, die auf den Platz gehört – nicht in die Vitrine.
Jenseits von Bogeys und Birdies steckt Golf voller Prinzipien und Routinen, die dem Spiel Kontur verleihen. Integrität zeigt sich in selbst auferlegten Regeln und im ehrlichen Nachhalten der eigenen Schläge. Etikette wahrt, wer während des Schlags des Spielpartners schweigt; Respekt zeigt, wer dem Mitspieler hilft, seinen Ball zu finden.
Dann ist da noch das Prinzip des kollektiven Einsatzes. Die Idee, dass kein einzelner Handgriff für sich entscheidend ist, im Zusammenspiel jedoch zu etwas Größerem wird. Kleine Höflichkeiten wie den Bunker harken, ein Divot zurücklegen oder eine Pitchmarke ausbessern wirken für sich genommen trivial, sind aber so fest im Gewebe des Spiels verankert, wie sich ein Ball in aufgeweichten Rasen drückt.
So wie einst ein neuer Putter das Üben von 1,20-Meter-Putts plötzlich spannend machte, könnte eine Pitchgabel aus Sterlingsilber Golferinnen und Golfer motivieren, keine Pitchmarke zurückzulassen. Genau das haben Redan – die neue, ausschließlich Mitgliedern vorbehaltene Golfmarke von Jon Buscemi – gemeinsam mit dem legendären Juwelier Tiffany & Co. entworfen. Das Stück in limitierter Auflage, von Hand aus Sterlingsilber geschmiedet, trägt sowohl das Redan-Logo als auch die Tiffany-Punze und wirkt zu gleichen Teilen Erinnerungsstück und Werkzeug. Aber keine Sorge: Die Redan-Pitchgabel ist zum Benutzen gemacht, nicht für die Vitrine.
“Ich werte es als Ehrenzeichen, dass ich überhaupt das Grün treffe. Ich bin da draußen auf der Jagd nach meiner Pitchmarke wie ein Trüffelschwein.”
“Als wir unsere Pitchgabel gemeinsam mit dem Team von Tiffany & Co. entwickelten, wollten wir nicht einfach ein Redan-Souvenir aus Sterlingsilber kreieren”, sagt Redans Daniel Libman, ein in Los Angeles ansässiger Drehbuchautor. “Wir wollten unsere Mitglieder ermutigen, sie zu benutzen, statt sie ‘für gut’ aufzuheben. Mit der Zeit wird sie ihre ganz eigene Patina entwickeln – das Zeichen eines geliebten Erinnerungsstücks und eines häufig genutzten Gebrauchsgegenstands.”
Natürlich kann die Balance zu sehr Richtung kostbar kippen – dann wird selbst ein Werkzeug zum Ausstellungsstück. Doch Buscemi erinnert daran, dass Tiffany-Pitchgabeln im Golf längst Tradition haben und dass Redans Philosophie auf einer Nostalgie fußt, die in die neue Ära hineinreicht.
“Diese Pitchgabel besteht aus Sterlingsilber – sie setzt also Patina an und dunkelt nach, wenn man sie nicht poliert”, sagt er uns. “Aber in fünfzig Jahren könnte jemand sie auf einem Schreibtisch oder in einem Vintage-Store finden – und sie würde immer noch unglaublich aussehen. Das liebe ich: etwas zu schaffen, das bestimmt ist, eines Tages ein Vintage-Stück zu werden.”
Es gibt noch eine weitere Ebene des Ausbesserns, die erst mit Erfahrung kommt. Eine Pitchmarke entsteht überhaupt nur, wenn der Ball das Grün tatsächlich trifft – idealerweise nach einem sauber getroffenen, hoch aufsteigenden Eisen. Insofern wird das Reparieren der eigenen Pitchmarke zu einem Akt des Stolzes – eine physische Manifestation von etwas, das sonst in Kennzahlen wie Ballgeschwindigkeit, Apex und Spin-Rate lebt. Vorausgesetzt natürlich, man ist schneller am Grün als der Caddie.
“Ich hasse es ehrlich gesagt, wenn der Caddie meine Pitchmarken ausbessert”, geben wir zu. “Ich möchte das selbst machen.”
“Geht mir genauso”, sagt Buscemi. “Ich werte es als Ehrenzeichen, dass ich überhaupt das Grün treffe. Ich bin da draußen auf der Jagd nach meiner Pitchmarke wie ein Trüffelschwein.”



















