Buss-Familie verkauft verbleibenden Anteil an den Los Angeles Lakers bei Bewertung von 12,5 Milliarden US-Dollar
Jeanie Buss legt ihr Amt als Franchise-Gouverneurin nieder, nachdem der Familientrust vollständig aussteigt.
Zusammenfassung
Die Familie Buss hat zugestimmt, ihre verbleibende 17,8‑prozentige Beteiligung an den Los Angeles Lakers an Josh Kushner und Bob Iger zu verkaufen.
Jeanie Buss wird als Team-Governor zurücktreten, da die Transaktion ihren Anteil unter die von der NBA vorgeschriebene Mindestschwelle von 15 % senkt.
Mit dem Deal wird die Übernahme abgeschlossen, die die Franchise mit 12,5 Milliarden US‑Dollar bewertet und Kushner und Iger zusammen auf einen Anteil von 83 % bringt.
Für die Los Angeles Lakers beginnt eine neue Ära: Die Buss-Familie hat zugestimmt, ihren verbliebenen Anteil von 17,8 % an der Franchise an die Investoren Josh Kushner und Bob Iger zu verkaufen. Wie Shams Charania bei ESPN berichtet, wird die Franchise durch den Deal mit 12,5 Milliarden US-Dollar bewertet; zugleich endet damit offiziell die historische, 47-jährige Ära der Familie.
Durch die Transaktion steigt der gemeinsame Anteil von Kushner und Iger, nachdem sie Mark Walters Mehrheitsbeteiligung erworben hatten, auf rund 83 %. Da die NBA-Regeln vorschreiben, dass der geschäftsführende Gouverneur einer Franchise mindestens 15 % der Anteile halten muss, muss Jeanie Buss ihr Amt niederlegen, das sie seit dem Tod ihres Vaters Jerry Buss im Jahr 2013 innehat.
Unter der Führung der Buss-Familie, die mit Jerry Buss’ Kauf des Teams im Mai 1979 begann, gewannen die Lakers elf NBA-Meisterschaften und erzielten mit 2.289 Siegen einen Liga-Rekord. Der Deal steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung des NBA Board of Governors. Zudem muss Kushner vor der endgültigen Genehmigung seine Minderheitsbeteiligung an den Miami Heat veräußern.
Die Transaktion wird dem NBA Board of Governors bei seiner nächsten Sitzung am 15. und 16. September in New York zur offiziellen Genehmigung vorgelegt.



















