Formel 1 verlegt den Bahrain Grand Prix 2026 auf Malaysias legendäre Sepang-Strecke
Das Rennen im Oktober rettet einen Grand Prix, der sonst aus dem diesjährigen Kalender verschwunden wäre.
Zusammenfassung
Formula 1 und die FIA haben bestätigt, dass Malaysias Sepang International Circuit den Gulf Air Bahrain Grand Prix 2026 ausrichten wird.
Das Rennen ist für den 2. bis 4. Oktober angesetzt und liegt damit zwischen den Läufen in Aserbaidschan und Singapur, während der Rest der Saison unverändert bleibt.
Diese Entscheidung markiert ein Comeback einer Strecke, die seit den späten 2010er-Jahren nicht mehr Teil des Formel-1-Kalenders war.
Formula 1 und die FIA haben bestätigt, dass Malaysia den F1 Gulf Air Bahrain Grand Prix 2026 vom 2. bis 4. Oktober auf dem Sepang International Circuit ausrichten wird. Damit verlagert sich eines der Saisonhighlights für ein Wochenende nach Südostasien. Das Rennen behält trotz des Ortswechsels die Bezeichnung Bahrain Grand Prix und fügt sich im Kalender zwischen den Grands Prix von Aserbaidschan und Singapur ein.
Die logistischen Voraussetzungen für die Verlegung sind zugleich ihr Grund. Die Vereinbarung zwischen Formula 1, der FIA sowie den Regierungen Bahrains und Malaysias sichert einen Grand Prix, der andernfalls nicht hätte stattfinden können, und hält so den WM-Kalender vollständig. Der übrige Kalender für 2026 bleibt unverändert. Die Vereinbarung steht allerdings noch unter dem Vorbehalt endgültiger Verträge und offizieller Genehmigungen, darunter die Zustimmung des World Motor Sport Council. Details zum Ticketverkauf sollen in Kürze folgen.
Die Wahl des Austragungsorts macht aus einer bloßen Terminlösung eine echte Rückkehr. Sepang debütierte 1999 als Formel-1-Austragungsort und erwarb sich den Ruf als eine der anspruchsvollsten und atmosphärischsten Strecken des Sports – geprägt von enthusiastischen Zuschauern, packenden Rennen und seinem berüchtigt unberechenbaren Wetter. Mit der Rückkehr steht wieder ein Streckenlayout im Kalender, auf dem Generationen von Fahrern ihre ersten Erfahrungen sammelten. Zugleich kehrt ein Kurs zurück, dessen letzter Grand-Prix-Sieger Max Verstappen war: 2017 holte er in Sepang den Sieg.
Auch die Führung der Rennserie betonte diese Anpassungsfähigkeit. Formula-1-Präsident und CEO Stefano Domenicali verwies auf die Fähigkeit des Sports, sich anzupassen, Lösungen zu finden und umzusetzen. Das Ergebnis sei ein Gewinn für die Fans, die damit weiterhin einen vollständigen Rennkalender erwarten können. FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem hob während des gesamten Prozesses ebenfalls Zusammenarbeit und Sicherheit hervor, während Vertreter Bahrains und Malaysias die grenzüberschreitende Austragung als Ausdruck der engen Beziehungen zwischen beiden Ländern bezeichneten. Für Malaysia ist ein Rennen unter Bahrains Flagge zugleich eine Gelegenheit, seine Bereitschaft zur Ausrichtung großer internationaler Veranstaltungen unter Beweis zu stellen.



















