Felipe Pantone und Etai machen Möbel zu kinetischer Kunst
Die erste gemeinsame Ausstellung des Duos vereint kinetische Kunst, maßgefertigte Textilien und sammelbares Design.
Zusammenfassung
Felipe Pantone und Etai stellen ihre erste gemeinsame Ausstellung bei albertz benda Los Angeles vor.
Die Schau kombiniert Pantones kinetische Kunstwerke mit neu interpretierten Mid-Century-Möbeln und maßgefertigten Textilien.
Gemeinsam loten sie die Schnittstelle von Op-Art, Handwerkskunst und funktionalem Design aus.
Felipe Pantone und der Designer Etai Drori aus Los Angeles haben sich für ihre erste gemeinsame Ausstellung, Parallel Practices: Tailored Structures & Kinetic Surfaces, zusammengetan. Sie ist derzeit in der Galerie von albertz benda in Los Angeles zu sehen.
In dem Mid-Century-Modern-Haus, das die Galerie beherbergt, treten Pantones kinetische Wandarbeiten in Dialog mit einer neuen Serie gemeinsam entworfener Möbel. Statt ihre Handschriften zu einem Stil zu verschmelzen, macht das Projekt die jeweiligen Arbeitsweisen sichtbar und verbindet Pantones grafische Systeme mit Etais Interesse an Dekonstruktion, Schneiderkunst und Materialhandwerk.
Ausgangspunkt der Zusammenarbeit waren Vintage-Möbel aus der Mid-Century-Ära, die die beiden in ganz Los Angeles zusammengetragen hatten. Etai erfasste jedes Objekt digital, zerlegte es und setzte es neu zusammen, während Pantone maßgefertigte Stoffe entwarf, die das italienische Textilhaus Limonta produzierte. Seine Verläufe, geometrischen Muster und optischen Effekte wandern von der Wand auf die Polsterflächen und verleihen vertrauten Designformen neue visuelle Spannung, ohne ihre ursprüngliche Struktur gänzlich aufzulösen.
Pantones Kunstwerke bilden die Fixpunkte der Ausstellung. Geprägt von Wiederholung, Farbe und dem Eindruck von Bewegung, spiegeln sie sein weiter gefasstes Interesse daran, wie Bilder zwischen Bildschirmen und dem physischen Raum zirkulieren. Dieselben Farbsysteme setzen sich auf den Möbeln fort und machen die Galerie in ihrem wohnlichen Los-Angeles-Ambiente zu einem zusammenhängenden Umfeld statt zu einer Ansammlung einzelner Arbeiten.
Gemeinsam verstehen die Künstler die Zusammenarbeit als fortlaufenden Austausch zwischen Bildproduktion, Mode, Handwerk und funktionalem Design. Zugleich erkunden sie, wie sich Kunst erfahren, nutzen und in den Alltag integrieren lässt.
Parallel Practices: Tailored Structures & Kinetic Surfaces ist noch bis zum 8. August 2026 zu sehen.



















