Romero Britto hat die Welt bemalt – jetzt verleiht er Skechers seinen Farbkick
Der in Brasilien geborene, in Miami lebende Künstler bringt seine charakteristische Mischung aus kräftigen Farben jetzt auf Skechers – und macht aus Sneakern tragbare Kunstwerke.
Romero Brittohat sich über Jahrzehnte eine Karriere um eine einfache Idee aufgebaut: Kunst soll Menschen ein gutes Gefühl geben. Der in Brasilien geborene und in Miami lebende Künstler hat seine charakteristische Mischung aus kräftigen Farben, grafischen Mustern und Optimismus in eine der weltweit wiedererkennbarsten Bildsprachen der zeitgenössischen Kunst verwandelt – und seine Arbeiten durch öffentliche Installationen, internationale Kooperationen und Projekte, die Menschen auf der ganzen Welt erreichen, weit über die Mauern von Galerien hinausgetragen.
Genau dieser Spirit steht im Zentrum seiner neuesten Zusammenarbeit mit Skechers. Indem sie Brittos unverwechselbare Bildwelt mit dem alltäglichen Komfort der Marke verbindet, verwandelt die Kollektion vertraute Silhouetten in tragbare Kunstwerke. Herzen, leuchtende Farbpaletten und handgezeichnete Motive, direkt aus den Gemälden des Künstlers entnommen, ziehen sich durch die gesamte Kollektion und bringen mit jedem Schritt seine lebensfrohe Sicht auf die Welt zu einem neuen Publikum.
Im Gespräch mit Britto – umgeben von der Kollektion – wollten wir wissen, was ihn an dieser Partnerschaft gereizt hat, wie eng er mit dem Skechers-Team im Designprozess zusammengearbeitet hat und was es für ihn bedeutet, seine Kunst jenseits der Leinwand in den Alltag der Menschen einziehen zu sehen. Wie bei vielen seiner Arbeiten bleibt das Ziel dasselbe: Freude schaffen, Verbindungen stiften und Kunst für alle zugänglich machen.
„Kunst gehört eigentlich nach draußen – nicht unbedingt an eine Wand im Museum, in der Galerie oder zu Hause, sondern auf die Straße, damit andere sie erleben können.“
Wie fühlt es sich an, hier vor all dem zu sitzen?
Ich freue mich unglaublich über die Zusammenarbeit mit Skechers. Für einen Künstler ist das wie ein wahr gewordener Traum, weil ich so Freude teilen kann. Und Skechers steht für Komfort. Zusammen macht das allen einfach Spaß. Die Leute fühlen sich wohl in den Skechers – und mit den Farben und der Kunst. Meine Arbeit wird so von sehr vielen Menschen da draußen erlebt.
Du hast einen ikonischen Stil, den man sofort erkennt. Was bedeutet es dir, dass Menschen ihn auf etwas so Funktionalem wie einem Schuh tragen?
Es ist fantastisch. Ich wollte immer, dass meine Kunst von einem größeren Publikum erlebt wird. Jedes Mal, wenn ich ein Kunstwerk schaffe, geht es in ein Zuhause, zu einem Sammler, in eine Galerie oder in meine Ausstellung. Die Vorstellung, dass viele Menschen meine Kunst genießen – und wir dabei gemeinsam mit Skechers Glücksmomente teilen –, gefällt mir unglaublich.
Du hast gesagt, diese Kollektion sei zum Tragen gedacht und nicht dafür, in einer Box zu bleiben. Was bedeutet es dir, dass deine Kunst an den Füßen der Menschen durch die Welt läuft?
Das bedeutet mir sehr viel, weil ich meine Kunst nicht nur für mich selbst mache. Ich kreiere, um mit Menschen zu teilen. Es macht mich unglaublich glücklich, meine Arbeit mit so vielen Menschen zu teilen – eingebunden in ein Unternehmen wie Skechers, mit seiner Technologie und seinem Komfort. Ich liebe es einfach, Menschen damit zu sehen. Es passt einfach perfekt.
Du hast bereits mit den unterschiedlichsten Bereichen gearbeitet – Sport, Luxus, Konsumgüter. Denkst du anders über eine Zusammenarbeit mit einer Footwear-Marke als mit einer Institution für bildende Kunst?
Das sind zwei unterschiedliche Welten. In der einen gehen verschiedene Menschen jeden Tag in Museen und Galerien. Aber es gibt so viele Menschen in Amerika und auf der ganzen Welt, die keinen Zugang zu Museen haben, weil sie weit weg leben. Kunst gehört eigentlich nach draußen – nicht unbedingt an eine Wand im Museum, in der Galerie oder zu Hause, sondern auf die Straße, damit andere sie erleben können. Du kannst diese Schuhe selbst genießen, aber während du durch die Straßen läufst, sehen andere sie auch und freuen sich daran. Sie zaubern den Menschen ein Lächeln ins Gesicht. Das ist das Wichtigste: dass du etwas trägst, das dir ein gutes Gefühl gibt und dich glücklich macht.
Du bist seit vielen Jahren eng mit Miami verbunden. Wie sehr spiegeln sich die Stadt und ihre Kultur in dieser Kollektion wider?
Oh, in allem. Weil ich in Miami lebe, sehe ich die Stadt jeden Tag, und sie ist einfach ein unglaublicher Ort. Ich nehme mein Leben und mein tägliches Miami ganz klar mit in die Welt, wenn ich meine Kunst zeige – und jetzt auch mit dieser Zusammenarbeit mit Skechers. Die Schuhe können überallhin reisen, die Menschen ebenso. Es wäre großartig, Menschen damit unterwegs zu sehen und dabei Freude zu verbreiten.
Du hast 2016 die olympische Fackel getragen und mit Teams wie den Heat und den Dolphins gearbeitet. Was zieht dich in die Welt des Sports?
Ich glaube, Sport hilft Kindern und Menschen generell, Disziplin zu entwickeln. Und diese Disziplin und Leidenschaft kann man im Alltag nutzen – zu Hause, in der Familie, bei der Arbeit. Es gibt viele Parallelen zur Arbeit als Künstler. Wenn ich nicht die Disziplin hätte, morgens aufzustehen, ins Studio zu gehen und diesen inneren Antrieb und die Aufregung zu spüren, Bilder und Skulpturen zu schaffen, könnte ich das, was ich jeden Tag tue, nicht machen. Ich male mit meinen Schuhen.
„Alles, was auf den Schuhen passiert, geht über meinen Tisch. Alles ist meiner Kunst treu.“
Kollaborationen von Künstler:innen mit großen Marken wirken manchmal ziemlich oberflächlich. Wie stark warst du hier in den Designprozess eingebunden?
Sehr stark. Auf jeden Fall. Alles, was auf den Schuhen passiert, ging über mich. Alles ist meiner Kunst treu. Alles stammt ursprünglich aus einem Gemälde.
Wo ziehst du die Grenze, wenn es um kreative Kontrolle geht?
Ich hatte großes Glück, dass ich in all meinen bisherigen Projekten mit Unternehmen gearbeitet habe, die die Zusammenarbeit mit Künstler:innen lieben. Deshalb hat sich auch der Inhaber der Firma an mich gewandt: weil er meine Kunst mag, Kunst schätzt und respektiert. Die Arbeit mit dem Team von Skechers war deshalb eine große Freude. Es war wirklich großartig.
Was soll jemand fühlen, wenn er diese Schuhe anzieht und zur Tür hinausgeht?
Ich möchte, dass sie sich glücklich und wohl fühlen. Glücklich und wohl. Und ich möchte, dass sie meine Schuhe immer wieder tragen.
Jetzt, wo wir vor der Kollektion sitzen: Gibt es ein Detail, dessen Umsetzung dir ganz besonders viel bedeutet hat?
Das ist eine tolle Frage. Es ist, als würde man eine Mutter fragen, welches Kind sie am liebsten hat! Jeder Schuh hat etwas Einzigartiges. Schau dir diesen hier an: Wenn du die Beine übereinanderschlägst und auf die Sohle blickst, siehst du Farben und Kunst. Und dieses Modell hier fasst alles zusammen, was meine Kunst ausmacht – das Herz, die Liebe, alles, was ich in meine Arbeit lege. Jeder ist ein eigenes Erlebnis, und ich bin sicher, die Leute werden am liebsten jeden einzelnen haben wollen.
Brittos Zusammenarbeit mit Skechers ist hier erhältlich.



















