JiyongKim erforscht die Vergänglichkeit der Zeit mit sonnengebleichter Installation auf der Pitti Uomo 110
Als Special Guest rückt der Designer mit einer immersiven Ausstellung ins Rampenlicht, die naturinspirierte Designelemente eindrucksvoll in Szene setzt.
Zusammenfassung
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JiyongKim hat bei Pitti Uomo 110 als offiziell ernannter Special Guest eine spektakuläre Installation im Großformat enthüllt.
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Die immersive Ausstellung setzt auf die charakteristische Sun-Bleach-Technik des Labels, um die Dimensionen von Zeit und Natur auszuloten.
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Eine Sequenz von 34 identischen Mänteln, die in exakt definierten Abständen dem Sonnenlicht ausgesetzt wurden, bildet eine physische Achse der Zeit.
Bei Pitti Uomo 110 rückt JiyongKim nun offiziell in den Mittelpunkt und präsentiert als ernannter Special Guest eine eindrucksvolle neue Ausstellung. Die opulente Inszenierung konzentriert sich vollständig auf die gefeierte, charakteristische Sun-Bleach-Technik des Labels und übersetzt die unverwechselbare Designphilosophie in eine spektakuläre Installation im Großformat. In diesem kuratierten Raum erschafft der Designer ein künstlerisches Umfeld, das die vielschichtigen Beziehungen zwischen Zeit, Natur und dem übergeordneten Prozess materieller Veränderung sinnlich erfahrbar macht.
Das räumliche Erlebnis der Installation setzt unmittelbar am Haupteingang ein und empfängt die Besucher:innen mit einer kunstvollen Komposition von Sun-Bleached-Stoffen, die sich dynamisch durch die gesamte Location ziehen. Im Zentrum der Inszenierung steht eine streng ausgerichtete Reihe von 34 Mänteln, allesamt in identischer Form konstruiert. Jedes einzelne Stück verkörpert einen spezifischen Moment in der Zeit und hält minutiös fest, wie natürliche Einflüsse textile Oberflächen über einen längeren Zeitraum hinweg verändern.
Um diese natürliche Entwicklung nachzuzeichnen, wurde jeder einzelne Mantel in exakt dreitägigen Intervallen direktem Sonnenlicht ausgesetzt und anschließend in der Reihenfolge seines Bleichgrads arrangiert. Diese lineare Abfolge spannt eine einzige, greifbare Zeitachse durch den Raum. Unter den schwebend präsentierten Stücken zeichnen die Schatten in ein strategisch platziertes Wasserbecken fließende Schichten aus Licht und Dunkelheit – eine poetische Visualisierung der stillen Ansammlung von Zeit durch die Hand der Natur selbst.



















