Steve McQueens letzte Heuer Monaco aus „Le Mans“ könnte bei einer Auktion bis zu 1 Million US‑Dollar erzielen
Sotheby’s New York versteigert die Uhr zusammen mit umfangreichen „Le Mans“-Produktionsarchiven und einer eidesstattlichen Provenienzbestätigung von Don Nunley.
Zusammenfassung
- Sotheby’s versteigert am 15. Juni in New York die letzte Heuer Monaco, die Steve McQueen im Filmklassiker Le Mans von 1971 tatsächlich am Handgelenk trug.
- Die historische Uhr trägt die Gehäusenummer 159’381 und wird in einer verschließbaren Box präsentiert, die über 400 Archivdokumente aus der Originalproduktion enthält.
- Requisitenmeister Don Nunley legte eine eidesstattliche Erklärung vor, die bestätigt, dass genau diese Uhr während der Dreharbeiten am längsten McQueens Handgelenk zierte.
Sotheby’s New York bereitet die Versteigerung von Steve McQueens am häufigsten vor der Kamera getragenen Heuer Monaco vom Set des legendären RennfilmsLe Mans. Interessent:innen werden umLos 71in der kommenden Auktion „Important Watches“ am 15. Juni bieten. Die heiß begehrteReferenz 1133Bwird vorab mit 500.000 bis 1.000.000 US‑Dollar taxiert. Dieser spezielle Chronograph mit blauem Zifferblatt war eine von sieben Heuer‑Monaco‑Uhren, die während der historischen Produktion getragen wurden, und eine von dreien, die Requisitenmeister Don Nunley nach Abschluss der Dreharbeiten Ende 1970 erwarb. Zwei weitere Exemplare veräußerte Nunley bereits Anfang der 2000er‑Jahre. Das aktuelle Angebot ist sein letztes Stück – und besticht durch seine außergewöhnliche Set‑Historie.
Dieses Auktionslos bietet einen bislang unerreichten Dokumentationsumfang für Hollywood‑Memorabilia. Die Uhr kommt in einer Box mit der Aufschrift „1970 LE MANS“, die über 400 Archivdokumente und 200 fotografische Reproduktionen vom Set enthält. Eine eidesstattliche Erklärung Nunleys vom 9. September 2016, die ihren Einsatz belegt, adelt die Provenienz des Stücks zusätzlich. Der Requisitenmeister stellte ausdrücklich klar, dass genau diese Edelstahluhr während der kräftezehrenden Dreharbeiten am längsten McQueens Handgelenk zierte. Fachleute verweisen auf die deutlichen Tragespuren am 46 mal 40 Millimeter großen Gehäuse, die direkt auf ihren intensiven Einsatz in den ikonischen Rennszenen schließen lassen.
Neben ihrer beeindruckenden Hollywood‑Vita nimmt die Monaco auch in der Uhrengeschichte eine Schlüsselrolle ein. 1969 lanciert, gehörte das Modell zu den ersten serienmäßig erhältlichen Automatik‑Chronographen. Das revolutionäre Kaliber‑11‑Werk treibt die Uhr in einem markanten, quadratischen, wasserdichten Gehäuse an. Zu den unverwechselbaren Designelementen zählen ein leuchtend blaues Zifferblatt mit roten Zeigern und weißen Totalisatoren. Die ungewöhnliche Architektur setzt die Krone auf die linke Seite, während die Chronographendrücker rechts sitzen. Ihr prominenter Auftritt in Le Mans machte die Silhouette zur Kulturikone, die die moderne Uhrmacherei bis heute prägt.
McQueen machte die Heuer Monaco zum ultimativen „Grail“ für Sammler:innen weltweit. Der Schauspieler setzte bekanntlich auf authentische Racing‑Ausrüstung, um die rohe Energie der 24 Stunden von Le Mans einzufangen. Seine Wahl des kantigen Chronographen verknüpfte das Modell schlagartig mit dem Prestige des Motorsports. Die bevorstehende Sotheby’s‑Auktion eröffnet die seltene Gelegenheit, ein greifbares Stück dieser Filmlegende zu erwerben. Der Verkauf reiht sich in eine ganze Reihe bedeutender historischer Uhren ein, die derzeit unter den Hammer kommen – doch das kulturelle Gewicht der McQueen‑Connection dürfte der Referenz 1133B die Hauptrolle sichern. Angesichts ihrer intensiven Verwendung in einer Hochgeschwindigkeits‑Produktion ist die Uhr in bemerkenswertem Zustand geblieben.



















