Erster Blick auf den neuen JiyongKim x PUMA CELL GEO 1
Ein Blick aus der Nähe auf den Collab-Sneaker, der PUMAs markante Silhouette mit der typischen, sonnengebleichten Ästhetik des koreanischen Designers verbindet.
Zusammenfassung
PUMA und JiyongKim haben offiziell den CELL GEO 1 vorgestellt und damit das zweite Kapitel ihrer kreativen Partnerschaft eingeläutet.
Der Sneaker feierte sein öffentliches Debüt in einer großformatigen Kunstinstallation auf der Pitti Uomo 110 in Florenz.
Unter dem Leitmotiv „A Reflection on Time“ setzt das Design auf texturierte Ausbleichungen und Verfärbungen, um Witterungsspuren als erzählerische Geschichte statt als Makel zu inszenieren.
PUMA und der südkoreanische Designer JiyongKim haben offiziell das zweite Kapitel ihrer kreativen Partnerschaft angekündigt und dabei den CELL GEO 1 vorgestellt. Erstmals bei Pitti Uomo 110 in Florenz als Herzstück von Kims europäischer Solo-Debütausstellung gezeigt, feierte der Sneaker in dieser Saison im Showroom der Brand während der Paris Fashion Week sein Comeback. Der Schuh, inspiriert von einer Sammlung Vintage-Papieren, die der Designer über Jahre zusammengetragen hat, wird zur poetischen Studie über die Verwandlung von Materialien. Bewusst lenkt er den Fokus der zeitgenössischen Modewelt weg von makelloser, hypersteriler Perfektion hin zur vielschichtigen Bildsprache natürlicher Alterungsprozesse.
Die konzeptuelle Basis des CELL GEO 1 zeichnet sich vollständig durch JiyongKims charakteristische Designhandschrift aus. Weltweit bekannt für seine radikalen „Sun-Bleached“-Textil-Experimente, stellt Kim die gängigen Denkweisen der Massenproduktion konsequent infrage, indem er Schönheit im natürlichen Verfall entdeckt. Anstatt Verfärbungen, ungleichmäßige Strukturen und ausgeblichene Oberflächen als Makel zu betrachten, begreift das Projekt diese physischen Spuren als lebendiges Archiv der Geschichte. Der Sneaker imitiert die natürlichen, unvorhersehbaren Zeichnungen, die sich auf Papier oder Leinwand ablagern, wenn sie über längere Zeit den Elementen ausgesetzt sind – und verwandelt flüchtige Gebrauchsspuren in dauerhafte Kunst.
Diese Slow-Fashion-Philosophie überträgt sich direkt auf eine von PUMAs markantesten, performanceorientierten Silhouetten. Der daraus entstehende Sneaker inszeniert rohe, verwitterte Texturen und komplexe Tonabstufungen auf dem mehrteiligen Upper und verschmilzt so technische Sportswear-Architektur mit organischem Verfall. Die künstlerische Erzählung setzt sich im individuell gestalteten Packaging des Sneakers fort, das dieselben sonnenveränderten visuellen Codes trägt – sodass das gesamte Unboxing-Erlebnis den kontemplativen Fokus des Projekts widerspiegelt.



















