Aaron Rodgers unterschreibt 1‑Jahres‑Deal über 25 Millionen US‑Dollar für Comeback bei den Pittsburgh Steelers
Der 42‑jährige, künftige Hall‑of‑Fame‑Quarterback beendet seinen Offseason‑Holdout und schließt sich für seine 22. NFL‑Saison erneut Head Coach Mike McCarthy an.
Zusammenfassung
- Aaron Rodgers hat offiziell einem Einjahresvertrag über bis zu 25 Millionen US‑Dollar zugestimmt, um in der NFL‑Saison 2026 zu den Pittsburgh Steelers zurückzukehren.
- Der Deal umfasst ein Grundgehalt zwischen 22 und 23 Millionen US‑Dollar, dazu kommen einige weitere Millionen über leistungsabhängige Boni.
- Rodgers trifft dabei auf den neu verpflichteten Head Coach der Steelers, Mike McCarthy, mit dem er bereits 13 Spielzeiten in Green Bay zusammenarbeitete.
Die Pittsburgh Steelers haben ihren Quarterback für die Saison 2026 nun offiziell gesichert. Nach Monaten des Abwägens seiner Optionen und ernsthafter Rücktrittsgedanken hat der künftige Hall‑of‑Famer Aaron Rodgers einem Einjahresvertrag über 25 Millionen US‑Dollar zugestimmt und kehrt damit in die „Steel City“ zurück. Der viermalige NFL‑MVP geht damit in seine 22. Profisaison, beendet eine langwierige Entscheidungsphase in der Offseason und ebnet den Weg für eine heiß erwartete Reunion mit seinem früheren Head Coach bei den Green Bay Packers, Mike McCarthy.
Laut ESPNs Adam Schefter ist Rodgers’ neuer Vertrag bis zu 25 Millionen US‑Dollar wert und enthält ein garantiertes Grundgehalt zwischen 22 und 23 Millionen US‑Dollar. Die Steelers hatten ihren Wunsch, Rodgers zu halten, bereits früh in dieser Offseason untermauert, indem sie dem Routinier ein seltenes „unrestricted free agent tender“ vorlegten – ein Schritt, der die Franchise absicherte und einen Kompensations‑Draftpick garantierte, falls er anderswo unterschrieben hätte. Obwohl mehrere künstlich gesetzte Fristen ohne Unterschrift verstrichen, zahlte sich die Geduld der Organisation am Ende aus.
Die kommende Spielzeit steht ganz im Zeichen einer nostalgischen Reunion von Rodgers und McCarthy. McCarthy wurde im Januar verpflichtet und tritt die Nachfolge von Mike Tomlin an, der nach 19 Saisons zurücktrat. Gemeinsam verbrachten die beiden bereits 13 äußerst erfolgreiche Jahre in Green Bay (2006–2018), gewannen einen Super‑Bowl‑Titel und zementierten Rodgers’ Status als einen der größten Quarterbacks der NFL‑Geschichte. Jetzt, im Spätherbst ihrer Karrieren, wollen sie diese Offensiv‑Magie wieder aufleben lassen und Pittsburgh zum ersten Playoff‑Sieg seit einem Jahrzehnt führen.
In der vergangenen Saison zeigte Rodgers, dass er noch immer reichlich Spitzen‑Football im Tank hat. Er brachte 65,7 % seiner Pässe an, warf für 3.322 Yards, 24 Touchdowns und nur sieben Interceptions. Seine konstante Führungsstärke trug entscheidend zum wichtigen 26:24‑Sieg der Steelers im letzten Hauptrundenspiel gegen die Baltimore Ravens bei, mit dem sie sich den Titel in der AFC‑North‑Division sicherten.
Nach seiner finalen Entscheidung wird Rodgers am Montag zu den „organized team activities“ (OTAs) der Steelers erwartet. Seine Rückkehr verleiht einem Quarterback‑Room sofort Stabilität, in dem sich auch Routinier Mason Rudolph, Will Howard und Rookie Drew Allar von Penn State befinden. Mit einer verstärkten Offense – inklusive Offseason‑Neuzugängen wie Wide Receiver Michael Pittman Jr. – setzt Pittsburgh nun ganz klar alles auf eine Karte für das, was Rodgers’ letzter großer Run werden könnte.



















