Valves neuer Steam Controller erscheint schon im Mai
Das 99‑Dollar-Gamepad kommt noch vor der heiß erwarteten Steam Machine und dem Steam Frame VR-Headset auf den Markt.
Kurzfassung
- Valve kehrt mit einem modernisierten Nachfolger seines ursprünglichen Controllers von 2015 zurück ins Wohnzimmer.
Das überarbeitete Layout setzt auf eine Button-Konfiguration, die der des Steam Deck deutlich näherkommt, behält dabei aber die charakteristischen Dual-Trackpads bei.
Lieferengpässe bei der kommenden Steam Machine zwangen die Marke dazu, den Controller als eigenständiges Produkt zu launchen.
Valve hat offiziell angekündigt, dass der neue Steam Controller weltweit am 4. Mai erscheint. Zum Preis von 99 US-Dollar markiert der Controller den Auftakt der umfassenden Hardware-Offensive des Gaming-Giganten für 2026 und bietet frei anpassbare Eingaben für jeden Computer mit Steam sowie für mobile Endgeräte.
Valves Verhältnis zu Hardware war schon immer ein spannender, langsam gereifter Prozess. Der ursprüngliche Steam Controller von 2015 war ein visionäres Experiment, das PC-Games vom Sofa aus spielbar machen sollte. Zwar blieb die erste Generation der Steam Machines kommerziell hinter den Erwartungen zurück, doch der Controller sicherte sich dank seines intuitiven, extrem anpassbaren Bedienkonzepts eine treue Fangemeinde. Spulen wir ins Heute vor, hat Valve sein Hardware-Erbe nach dem kulturellen Erfolg des Steam Deck grundlegend neu definiert. Die neue Iteration des Steam Controller knüpft direkt an dieses Vermächtnis an, ergänzt endlich einen zweiten Thumbstick und übernimmt ein Layout, das die Handheld-Konsole nahezu eins zu eins aufgreift – und bewahrt zugleich die Trackpads, die das Original so unverwechselbar gemacht haben.
Doch die Ankunft des Controllers ist nur ein Puzzleteil eines weitaus größeren Bildes. Während Valve seine Präsenz im Hardware-Segment festigt, soll der Controller langfristig mit der noch unveröffentlichten Steam Machine-Konsole und dem Steam Frame VR-Headset zusammenspielen. Laut Hardware-Ingenieur Steve Cardinali haben steigende Speicher- und Datenträgerkosten zu erheblichen Verzögerungen bei Konsole und Headset geführt – weshalb Valve den Controller vorab separat ausliefert, schlicht, weil er „kein RAM drin hat“. Bis dahin fungiert der Controller als hochgradig anpassbare Übergangslösung – inklusive Control-Profile im Steam-Deck-Stil, von iFixit unterstützter Reparierbarkeit und Akku-Tracking – und hält so die Dynamik des Ökosystems hoch, während die Welt auf den Rest der Flotte wartet.
Der Valve Steam Controller ist ab dem 4. Mai exklusiv über den Steam Store erhältlich.



















