Lenovo stellt Legion Go S ein – Legion Go 2 trifft die RAMageddon-Preiskeule
Währenddessen explodieren die Kosten für das Lenovo Legion Go 2.
Zusammenfassung
- Lenovos mobiles Gaming-Ökosystem gerät inmitten einer globalen Speicherkrise massiv unter Preisdruck – das Flaggschiff Legion Go 2 schnellt dabei auf schwindelerregende 2.850 $ SD in die Höhe.
- Parallel dazu kündigte Sony überraschend Preissprünge für das gesamte Konsolen-Line-up an: Ab April 2026 steigt der Preis der PS5 Pro auf 899,99 $ und der des PlayStation Portal auf 249,99 $ US-Dollar.
- Diese plötzliche Hardware-Inflation offenbart den massiven Druck, unter dem die gesamte Branche steht: Wankende Lieferketten führen zu eingestellten Modellen und völlig unberechenbaren Kosten für Verbraucher:innen.
Der Handheld-Gaming-Markt steckt schwer ein, seit eine globale Speicherkrise die Hardwarekosten durch die Decke treibt. Lenovo ist zum sichtbarsten Opfer dieses Lieferketten-Kollapses geworden – die Preise für die mobilen Geräte explodierten scheinbar über Nacht. Das Flaggschiff der Marke Legion Go 2 wurde mit einer unfassbaren Preiserhöhung von 92 % getroffen. Das Premium-Modell mit 2 TB, 32 GB RAM und einem AMD Ryzen Z2 Extreme-Chip kletterte von seinem ursprünglichen Einführungspreis von 1.479,99 $ auf schmerzhafte 2.849,99 $ US-Dollar. Auch die Einstiegsmodelle bleiben von der Preisexplosion nicht verschont: Das Basismodell mit Ryzen Z2 und 16 GB RAM verteuerte sich um 36 % auf 1.499,99 $ US-Dollar, während die 1-TB-Z2-Extreme-Variante inzwischen stolze 1.999,99 $ US-Dollar kostet.
Währenddessen verzeichnete auch die schlankere Lenovo Legion Go S ihre eigenen drastischen Ausschläge, Branchenberichte sprechen von nächtlichen Preissprüngen von bis zu 75 %. Dieses Taktieren in kleinen Schritten sorgt für extreme Unsicherheit bei Konsument:innen, die sich im Tech-Dschungel orientieren wollen. Die enorme Preisschwankung und der allgegenwärtige Lieferdruck lassen vermuten, dass Lenovo bestimmte Konfigurationen still und leise komplett auslaufen lässt, statt gegen die explodierenden Komponentenkosten anzukämpfen. In offiziellen Stores wird die mit einem AMD Ryzen Z2 GO ausgestattete Legion Go S inzwischen als eingestellt und vorübergehend nicht verfügbar gelistet – Gamer:innen versuchen fieberhaft, die letzten Restbestände im Handel zu sichern, bevor Aufschläge durch Drittanbieter die Einstiegshürde noch weiter in die Höhe treiben.
Die Schockwellen dieses Komponentenengpasses reichen weit über das PC-Handheld-Ökosystem hinaus. Sony hat offiziell umfassende Preisanpassungen für seine aktuelle Hardware-Generation angekündigt und verweist auf den anhaltenden Druck durch das globale Wirtschaftsklima. Ab dem 2. April 2026 steigt die Standardversion der PlayStation 5 in den USA auf 649,99 $ US-Dollar, während die Premium-Variante PS5 Pro einen satten Preis von 899,99 $ US-Dollar aufruft. Die Wellen schlagen bis in die Peripherie: Der Preis des Remote-Players PlayStation Portal steigt auf 249,99 $ US-Dollar. Internationale Märkte müssen ähnliche Schocks verkraften. Da Branchengrößen gezwungen sind, die explodierenden Produktionskosten direkt an die Kundschaft weiterzugeben, könnte die aktuelle Hardware-Ära auf absehbare Zeit schmerzhaft teuer bleiben.

















