DRIFT lässt 1.000 Drohnen über dem LACMA aufsteigen
Einweihung der neuen, 110.000 Quadratfuß großen David Geffen Galleries des Museums.
Zusammenfassung
- Das in Amsterdam ansässige Studio DRIFT beschloss LACMAs Eröffnungsgala für die neuen David Geffen Galleries mit „Franchise Freedom“, einer spektakulären Drohnen-Performance am Himmel.
- Komponiert aus 1.000 Drohnen, die über dem Museum schweben, imitiert das Werk die Flugrhythmen von Staren und lässt die Grenzen zwischen Mensch, Natur und Technologie verschwimmen.
LACMA hat soeben seine David Geffen Galleries, das neue Beton-Ensemble im Wert von 742 Millionen US-Dollar und mit rund 10.000 Quadratmetern Fläche, in dem künftig die Dauerausstellung beheimatet ist. Zum Auftakt der Geffen-Gallery-Ära beauftragte das Museum das niederländische Künstlerduo DRIFT, die Eröffnung mit einer Performance am Himmel zu krönen und damit den von Peter Zumthor entworfenen Bau einzuweihen.
Unter dem Titel „Franchise Freedom“ erhellte das Werk den am Museum vorbeiführenden Abschnitt des Wilshire Boulevard und verwandelte den Himmel durch 1.000 hochfliegende Lichtkörper in meditativer Choreografie in ein lebendiges Feld aus Bewegung und Licht. Basierend auf zwei Jahrzehnten Forschung zu Starenschwärmen wurden die Maschinen so programmiert, dass sie gemeinsam die Flugbahnen von Vogelschwärmen nachzeichnen – und so eine poetische Verbindung und Einheit zwischen Menschheit, Natur und Technologie schaffen.
Diesen Beitrag auf Instagram ansehen
DRIFT, geleitet von Lonneke Gordijn und Ralph Nauta, gehörte mit der Premiere von „Franchise Freedom“ auf der Art Basel Miami Beach 2017 zu den Pionieren der Drohnenkunst und realisiert seit der Gründung 2007 ununterbrochen immersive Installationen, Skulpturen und Raumkonzepte, die Natur und menschengemachte Umwelt miteinander verschränken.
Ähnlich wie „Winds of Change“, eine weitere aktuelle Drohnen-Performance, die von Wind- und Meeresbewegungen inspiriert ist, entdeckt „Franchise Freedom“ Rhythmus und Schönheit in synchronisierter wechselseitiger Abhängigkeit. „Ob man nun unter dem weit auskragenden Vordach des Museums stand oder den Blick gen Himmel richtete, während sich die Drohnenformation über den Nachthimmel schob – die Besucherinnen und Besucher erlebten ein ähnliches Gefühl von Größe, Weite und Ehrfurcht“, so DRIFT in einem aktuellen Statement.
Mehr über DRIFT gibt es auf der Website.



















