Carlos Alcaraz sagt offiziell für die French Open 2026 ab
Die Nummer 2 der Welt bestätigt nach Barcelona einen Rückschlag am rechten Handgelenk, verzichtet auf Roland Garros und Rom und setzt auf eine behutsame Genesung vor Wimbledon.
Zusammenfassung
- Eine Verletzung am rechten Handgelenk, erlitten bei den Barcelona Open, zwingt Carlos Alcaraz dazu, Rom zu verpassen und seine Titelverteidigung in Paris abzusagen.
- Der zweimalige Titelverteidiger verzichtet auf 3.000 Weltranglistenpunkte, weil er eine langfristige Genesung einem überstürzten Comeback vorzieht.
- Der spanische Star will rechtzeitig vor der Rasensaison wieder vollständig fit werden und peilt ein mögliches Comeback in Wimbledon an.
Carlos Alcaraz hat offiziell zurückgezogen von den French Open 2026 und seine Chance auf aufeinanderfolgende Titel in Roland Garros damit vorerst beendet. Die unerwartete Entscheidung folgte auf umfassende medizinische Untersuchungen aufgrund einer Verletzung des rechten Handgelenks, die er sich ursprünglich beim ATP-500-Turnier in Barcelona zugezogen hatte. Körperliche Einschränkungen zwangen den 22-jährigen Ausnahmespieler zunächst dazu, sein Zweitrundenmatch gegen Tomas Machac aufzugeben, was einen Dominoeffekt für seine komplette Sandplatz-Saison auslöste. Nach weiteren Untersuchungen sagte der Spanier auch die Mutua Madrid Open ab, bevor er schließlich die eigentliche Bombe platzen ließ: Er wird sowohl Rom als auch Paris komplett auslassen.
Auf Instagram wandte sich Alcaraz an seine riesige weltweite Fangemeinde und betonte, dass ein vorsichtiges Vorgehen nach wie vor absolut notwendig sei, um seinen körperlichen Fortschritt richtig einschätzen zu können. Das Tennis-Phänomen stellte klar, dass der Verzicht auf den Höhepunkt der Sandplatzsaison eine sicherere Rückkehr in den Wettbewerb später im Jahr gewährleistet. „Nach den Ergebnissen der heute durchgeführten Untersuchungen haben wir entschieden, dass es das Klügste ist, vorsichtig zu bleiben“, erklärte er seinen Followern direkt. „Das ist eine schwierige Phase für mich, aber ich bin sicher, dass wir gestärkt daraus hervorgehen werden.“
Die aufeinanderfolgenden Absagen sind ein herber Schlag für die ATP-Tour und bringen die Setzliste des kommenden Grand-Slam-Turniers kräftig durcheinander. Der Verzicht auf beide Sandplatz-Flaggschiffe bedeutet, dass der spanische Dominator automatisch auf satte 3.000 Weltranglistenpunkte verzichtet. Fans wie Experten hatten Alcaraz in Paris klar auf der Favoritenliste, zumal er den Titel bereits im Vorjahr mit einem epischen Finalsieg über seinen Rivalen Jannik Sinner geholt hatte. Ohne den Titelverteidiger auf dem Court öffnet sich der Weg zur Coupe des Mousquetaires für das restliche ATP-Feld nun weit.
Mit dem langfristigen Erhalt seiner Karriere klar über kurzfristigen Trophäen startet der Ausnahmesportler nun in eine intensive Reha-Phase. Ein vorschnelles Comeback in die körperlich extrem fordernden Fünfsatzschlachten auf Sand wäre schlicht ein zu großes Risiko für seinen dominanten rechten Arm gewesen. Stattdessen richtet Alcaraz seinen Fokus konsequent auf ein mögliches Comeback in der Rasensaison. Verläuft die Genesung planmäßig, will die globale Tennis-Ikone in Wimbledon wieder angreifen – jenem historischen Major, bei dem er die Siegertrophäe bereits zweimal in die Höhe gestemmt hat.





















