Microsoft startet neue Xbox-Ära mit der neuen CEO Asha Sharma
Die legendäre Gaming-Sparte kündigt nach dem Abgang von Phil Spencer eine umfassende Konzernumbildung an.
Zusammenfassung
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Microsoft verkündet offiziell den Abgang des langjährigen Xbox-CEO Phil Spencer und der Präsidentin Sarah Bond.
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Die frühere CoreAI-Präsidentin Asha Sharma übernimmt den Posten der CEO, während Matt Booty zum Chief Content Officer aufrückt.
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Trotz Befürchtungen eines radikalen, KI-getriebenen Kurswechsels verspricht Sharma, „seelenlosen KI-Einheitsbrei“ zu vermeiden und zum ursprünglichen, unangepassten Spirit von Xbox zurückzukehren.
Microsoft läutet offiziell eine neue Ära für seine Gaming-Sparte ein und kündigt eine umfassende Konzernumbildung an, in deren Zuge der langjährige Xbox-CEO Phil Spencer und Präsidentin Sarah Bond von ihren Posten zurücktreten.
Nachdem er die Marke Xbox 25 Jahre lang mitgeprägt und seit 2014 als CEO an der Spitze gestanden hat, hinterlässt Spencer ein monumentales, aber auch widersprüchliches Erbe. Ihm wird weithin zugeschrieben, die Marke nach dem desaströsen Launch der Xbox One gerettet, das Game-Pass-Abomodell zum Erfolg geführt und die branchenprägende Mega-Übernahme von ZeniMax Media und Activision Blizzard orchestriert zu haben. Sein Abschied fällt jedoch auch in eine turbulente Phase mit prominenten Studio-Schließungen – darunter Tango Gameworks und Arkane Austin – sowie weitreichenden Stellenstreichungen. Spencer bleibt noch bis zum Sommer in einer beratenden Rolle, bevor er endgültig aus dem Unternehmen ausscheidet, während Bond mit dem erklärten Wunsch zurücktrat, ihre nächsten persönlichen und beruflichen Schritte zu gehen.
In die Rolle der CEO rückt Asha Sharma auf, die von ihrem Posten als Präsidentin von Microsofts CoreAI-Sparte wechselt. Um das neue Führungsduo zu komplettieren, wurde Xbox-Game-Studios-Chef Matt Booty zum Chief Content Officer befördert. Angesichts Sharmas Hintergrund äußerten Brancheninsider umgehend die Sorge, der Tech-Gigant könne sich massiv in Richtung generativer KI bewegen oder das Hardware-Geschäft schrittweise auslaufen lassen, um übergeordnete Konzernambitionen zu bedienen. Der internen Unruhe begegnete Sharma direkt: In einem unternehmensweiten Memo versicherte sie den Mitarbeitenden, sie wolle zur DNA der Marke zurückkehren, und stellte unmissverständlich klar: „Wir werden weder einer kurzfristigen Effizienzjagd hinterherlaufen noch unser Ökosystem mit seelenlosem KI-Einheitsbrei fluten.“
Der Führungswechsel bei Xbox ist bereits im Gange; Phil Spencer wird seine beratende Rolle im Sommer 2026 offiziell niederlegen.



















