Roy Lichtensteins Texas-Eroberung
Die Pop-Art-Ikone steht im Rampenlicht: Doppel-Ausstellungen im Dallas Museum of Art und im Nasher Sculpture Center zeigen Roy Lichtenstein aus nächster Nähe.
Zusammenfassung
- Das Dallas Museum of Art und das Nasher Sculpture Center haben sich für gemeinsame Ausstellungen zusammengeschlossen, die Roy Lichtenstein gewidmet sind.
- Den Ausstellungen zugrunde liegt eine Schenkung von über 50 Werken der gleichnamigen Stiftung des Künstlers – darunter Drucke, Zeichnungen, Maquettes, Prototypen und Skulpturen.
- Beide Roy Lichtenstein in Studio Ausstellungen sind noch bis in den Sommer hinein zu sehen.
Ob Sie nun Kunst-Neuling oder ausgewiesene Kennerin bzw. Kenner sind: Roy Lichtenstein kennen Sie – den Pop-Art-Pionier mit seinen Ben-Day-Punkt-Gemälden von tränenreichen Heldinnen, flankiert von einem explosiven »Whaam!«. Dank einer bedeutenden Schenkung seiner gleichnamigen Stiftung rückt der New Yorker Künstler in Dallas nun mit einer museumsübergreifenden Präsentation in den Mittelpunkt.
Das Nasher Sculpture Center und das Dallas Museum of Art (DMA) widmen ihre Ausstellungsräume nun Roy Lichtenstein in Studio, das in beiden Häusern noch bis zum Sommer zu sehen ist. Die Jubiläumsschenkung mit mehr als 50 Drucken, Zeichnungen, Maquettes, Prototypen und Skulpturen wird in den benachbarten Museen präsentiert und ermöglicht Besucherinnen und Besuchern einen intensiven Einblick in fünf Jahrzehnte experimenteller Praxis.
Gemeinsam von Kuratorinnen und Kuratoren beider Häuser entwickelt, bauen die Präsentationen auf den jeweiligen Stärken der Institutionen auf und setzen die Neuzugänge in einen Dialog mit den bestehenden Sammlungen. Das Nasher Sculpture Center fokussiert folgerichtig Lichtensteins skulpturale Praxis und kombiniert Werke aus der Raymond and Patsy Nasher Collection mit über zwei Dutzend vorbereitenden Zeichnungen und Maquettes zu seinen ikonischen Brushstroke Skulpturen. Im DMA wiederum ist ein Ensemble geschnitzter hölzerner Brushstroke Arbeiten zu sehen, flankiert von Drucken und Studien, die Lichtensteins breit gefächertes Bildrepertoire nachzeichnen – von Comic-Strips über Alltagsgegenstände bis hin zu kunsthistorischen Referenzen.
„Diese [Partnerschaft] verkörpert den kooperativen Geist, der den Dallas Arts District so besonders macht“, sagte Tamara Wootton Forsyth, kommissarische Direktorin des DMA, kürzlich in einem Statement. „Es ist eine seltene und aufregende Gelegenheit für Besucherinnen und Besucher, das DMA und das Nasher im Dialog zu erleben, Lichtensteins Kreativität in zwei benachbarten Institutionen zu entdecken und zugleich die Stärke und Lebendigkeit der kulturellen Landschaft von Dallas zu feiern.“
Die Ausstellungen Roy Lichtenstein in the Studio sind derzeit im Nasher Sculpture Center bis zum 16. August und im DMA bis zum 5. Juli zu sehen.



















