Pieter Mulier wird neuer Chief Creative Officer bei Versace
Die Ernennung tritt am 1. Juli in Kraft und läutet eine große kreative Neuausrichtung für das italienische Modehaus ein.
Die Gerüchte stimmen: Pieter Mulier wird neuer Chief Creative Officer von Versace.
Heute gemeinsam von Versace und der Prada Group verkündet, tritt die Ernennung am 1. Juli in Kraft und markiert eine bedeutende kreative Neuausrichtung für das italienische Modehaus.
Mulier – der Alaïa kürzlich verlassen hat – bringt einen beeindruckenden, wenn auch unaufdringlichen Werdegang in die neue Position ein. In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat der belgische Designer einige der einflussreichsten modernen Modeidentitäten mitgeprägt, in leitenden Kreativpositionen bei Marken wie Raf Simons, Jil Sander, Dior und Calvin Klein. Seine Zeit als Creative Director bei Alaïa war geprägt von präziser Schneiderkunst, skulpturalen Silhouetten und einem raffinierten Minimalismus, der ihm sowohl Kritikerlob als auch kommerziellen Rückenwind einbrachte.
Bei Versace tritt Mulier in ein Haus ein, das von Maximalismus, Sex-Appeal und einem ausgeprägt italienischen Sinn für Glamour geprägt ist – ein deutlicher Kontrast, der seine Ernennung umso faszinierender macht. Seine Ankunft deutet auf eine mögliche Neuausrichtung der visuellen Sprache der Marke hin, die Versaces Heritage-Codes mit einer stärker architektonischen, modernen Sensibilität in Balance bringt.
Der Schritt unterstreicht zudem die fortlaufende Strategie der Prada Group, starke, designgetriebene Stimmen an die Spitze ihres Portfolios zu stellen. Während die Branche weiterhin mit sich wandelnden Geschmäckern und zunehmendem Marktdruck navigiert, richtet sich der Blick darauf, wie Mulier seinen intellektuellen Ansatz in die hochtourige Versace-Welt übersetzen wird.
Weitere Details werden voraussichtlich näher an seinem offiziellen Start im kommenden Sommer bekanntgegeben.
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