Park Chan-wook wird Jurypräsident der Filmfestspiele von Cannes 2026
Als erster koreanischer Jurypräsident der Festivalgeschichte leitet Park Chan-wook die Wahl der Palme d’Or 2026 – der höchsten Auszeichnung des internationalen Kinos.
Zusammenfassung
- Ausnahmeregisseur Park Chan-wook wurde zum ersten südkoreanischen Jurypräsidenten in der Geschichte von Cannes ernannt. Der Oldboy-Schöpfer wird am 23. Mai die Jury anführen, wenn der Gewinner der Palme d’Or 2026 gekürt wird.
- Diese historische Ernennung unterstreicht den rasant wachsenden Einfluss des südkoreanischen Kinos weltweit und feiert Parks visuelle Meisterschaft und seine einfallsreiche Erzählkunst – Seite an Seite mit Zeitgenossen wie Bong Joon Ho.
Das jährliche Filmfestival von Cannes hat bekannt gegeben, dass der südkoreanische Regisseur, Drehbuchautor und Produzent Park Chan-wook in diesem Jahr den Vorsitz der Cannes-Jury übernehmen wird. Ein Amt, das zuvor von Größen wie Spike Lee, Greta Gerwig, Cate Blanchett und Pedro Almodóvar bekleidet wurde – Park wird der erste Jurypräsident koreanischer Herkunft in Cannes sein.
In seiner neuen Rolle wird der digitale Titelstar der Hypebeast-Ausgabe vom Januar ’26 die Auswahl der diesjährigen Palme d’Or leiten – jener Auszeichnung, die als höchste Ehrung des internationalen Kinos gilt. Während der No Other Choice (2025)-Regisseur selbst noch nicht mit der Palme d’Or ausgezeichnet wurde, hat er im Laufe der Jahre zahlreiche bedeutende Cannes-Preise erhalten: den Großen Preis der Jury für Oldboy (2004), den Preis der Jury für Thirst (2009) und den Preis für die Beste Regie für Decision to Leave (2022).
In einer offiziellen Stellungnahme erklärten Festivalpräsidentin Iris Knobloch und Direktor Thierry Frémaux: „Park Chan-wooks Einfallsreichtum, seine visuelle Meisterschaft und sein Faible dafür, die vielschichtigen Impulse von Frauen und Männern mit ungewöhnlichen Schicksalen einzufangen, haben dem zeitgenössischen Kino einige wahrhaft unvergessliche Momente geschenkt.“ „Wir freuen uns, sein immenses Talent zu feiern und darüber hinaus das Kino eines Landes zu würdigen, das sich so intensiv mit den Fragen unserer Zeit auseinandersetzt“, fuhr sie fort.
Diese Nachricht spiegelt den wachsenden Einfluss Südkoreas auf die internationale Popkultur und die Künste wider. K-Film hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten langsam, aber nachhaltig seinen Platz im globalen Kino erobert – eine Entwicklung, die Park Chan-wook maßgeblich mit vorangetrieben hat, gemeinsam mit Zeitgenossen wie Bong Joon Ho, der für Parasite bei den Oscars 2020 mit den Preisen für Beste Regie, Bestes Originaldrehbuch und Bester Film ausgezeichnet wurde.
Park Chan-wook und die internationale Jury werden die Palme d’Or 2026 am Samstag, den 23. Mai, im Grand Théâtre Lumière vergeben.



















