Mavericks schicken Anthony Davis im Blockbuster-Reset zu den Wizards
Dallas beendet das „AD-Experiment“ offiziell – exakt ein Jahr nach dem kontroversen Luka-Dončić-Trade.
Zusammenfassung
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Die Dallas Mavericks haben den zehnmaligen All-Star Anthony Davis in einem spektakulären Acht-Spieler-Deal 24 Stunden vor der Trade-Deadline 2026 an die Washington Wizards abgegeben.
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Im Gegenzug für Davis und drei Guards erhält Dallas den Routiner Khris Middleton, mehrere junge Spieler und ein Paket aus fünf Draft-Picks.
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Dieser Move markiert einen kompletten Kurswechsel der Mavericks: Nach den Folgen des Luka-Dončić-Deals im vergangenen Jahr soll das Team nun konsequent um Rookie-Sensation Cooper Flagg herum aufgebaut werden.
Exakt ein Jahr auf den Tag genau, nachdem er im „Trade des Jahrhunderts“ nach Dallas geholt wurde, ist Anthony Davis schon wieder auf dem Sprung. In einer spektakulären Wendung am Mittwoch, dem 4. Februar 2026, schickten die Dallas Mavericks den zehnmaligen All-Star in einem Acht-Spieler-Blockbuster zu den Washington Wizards – das offizielle Ende des AD-Experiments in North Texas. Zuerst berichtet von ESPN’s Shams Charania steht dieser Trade für einen verzweifelten Kurswechsel einer Mavericks-Franchise, die nach dem vielkritisierten Luka-Dončić-Deal 2025 versucht, ihre Zukunft zu retten. Indem sie Davis’ Mega-Vertrag von der Gehaltsliste bekommen, schaffen die Mavericks die Basis, um das Team um Rookie-Phänomen Cooper Flagg neu aufzubauen und einen Teil des zuvor verzockten Draft-Kapitals zurückzugewinnen.
Der Deal gehört zu den komplexesten der jüngeren Vergangenheit und umfasst einen umfangreichen Tausch von erfahrenem Talent und zukünftigen Assets. Die Washington Wizards erhalten Anthony Davis, D’Angelo Russell, Jaden Hardy und Dante Exum. Im Gegenzug sichern sich die Mavericks den dreimaligen All-Star Khris Middleton, AJ Johnson, Malaki Branham, Marvin Bagley III, zwei Erstrunden-Picks (einen Thunder-Pick 2026 und einen geschützten Warriors-Pick 2030) sowie drei zukünftige Zweitrundenpicks. Für Washington ist dieser Schritt ein gewaltiger Vorstoß zurück in die Relevanz: Davis wird mit dem kürzlich geholten Star Trae Young und Rookie-Big-Man Alex Sarr zu einer potenziellen „Big Three“ in der Eastern Conference zusammengestellt.
Für die Mavericks ist der Trade ein deutliches Eingeständnis des Scheiterns der „Win-now“-Strategie des ehemaligen GMs Nico Harrison, der im November entlassen wurde. Davis’ Zeit in Dallas spielte sich mehr im Medical Staff als auf dem Court ab; der Star-Big-Man stand im vergangenen Kalenderjahr nur in 29 Regular-Season-Partien auf dem Parkett. Aktuell wegen einer Handverletzung raus, teilten sich Davis und Star-Guard Kyrie Irving berüchtigterweise nur ein einziges Mal das Feld, bevor Verletzungen ihre Partnerschaft zunichtemachten. Bei einem derzeitigen 12. Platz in der Western Conference setzt das Front Office nun lieber auf finanzielle Flexibilität und erfahrene Tiefe im Kader als auf das hochriskante Gesundheitsprofil des 32-jährigen Davis.
Das Aufblühen von Cooper Flagg war der Katalysator für diesen „Unthinkable Reset“. Flagg, der Nummer-eins-Pick im Draft, hat alle Erwartungen übertroffen und kürzlich NBA-Scoring-Rekorde für einen Teenager gebrochen. Mit Khris Middleton holen sich die Mavericks einen meistererprobten Wing, der dem jungen Flagg Führung gibt und das Feld breit macht. Gleichzeitig verschafft der Zufluss an Draft-Picks dem nächsten dauerhaften General Manager nahezu eine weiße finanzielle Weste. Auch wenn die Gegenleistung für Davis in krassem Kontrast zu dem Generationstalent Dončić steht, das man einst für ihn opferte, eröffnet dieser Schritt den Mavericks endlich einen dringend benötigten Weg aus dem dunkelsten Kapitel der Franchise-Geschichte.
Anthony Davis wird voraussichtlich nicht sofort für die Wizards auflaufen, da er seine Handverletzung weiter auskuriert, während Khris Middleton bereits an diesem Wochenende im Line-up der Mavericks stehen könnte.



















