Jason Momoa spielt Hauptrolle in „Helldivers“-Film von Justin Lin
Sonys und PlayStations Sci-Fi-Verfilmung startet am 10. November 2027 in den Kinos – beflügelt vom Mega-Erfolg von Helldivers 2.
Zusammenfassung
- Jason Momoa übernimmt die Hauptrolle in der Helldivers-Verfilmung von Sony und PlayStation Productions, die am 10. November 2027 in die Kinos kommen soll.
- Fast-&-Furious-Veteran Justin Lin führt Regie und produziert den Film – und bringt Arrowhead Game Studios’ satirischen, von „Starship Troopers“ inspirierten Co-op-Shooter auf die große Leinwand.
- Der Film surft auf dem explosiven Erfolg von Helldivers 2, das sich in den ersten Monaten über 12 Millionen Mal verkauft hat und Sonys anhaltenden Vorstoß in Richtung hochwertiger Videospiel-Adaptionen weiter gefestigt hat.
Das Helldivers-Franchise bekommt nun ganz offiziell die volle Hollywood-Behandlung, denn Sony Pictures und PlayStation Productions haben Jason Momoa als das Gesicht der „gelenkten Demokratie“ verpflichtet.. In den Berichten wird die Adaption als Sci-Fi-Action-Spektakel mit großem Budget beschrieben, das auf den Mix der Spiele aus völlig überzogener Alien-Kriegsführung, Squad-Kameradschaft und bissiger Satire über Propaganda und Militarismus setzt. Nachdem Helldivers 2 sich im Eiltempo zu einem der sich am schnellsten verkaufenden PlayStation-Hits und zu einer der seltenen Live-Service-Erfolgsgeschichten entwickelt hat, positioniert dieser Schritt die Marke als Sonys nächstes großes Zugpferd nach „Uncharted“ und „The Last of Us“.
Dass Justin Lin hinter die Kamera tritt, verweist auf die kinetische, maximalistische Energie, auf die dieses Projekt zielt. Seine Fast-&-Furious-Vita und seine frühere Arbeit im groß angelegten Sci-Fi-Bereich geben ihm das Rüstzeug, chaotische Drop-ins, Bug-Schwärme und Friendly-Fire-Wahnsinn im Blockbuster-Format zu inszenieren, während Autor Gary Dauberman eine Horror-Note beisteuert, die die brutalere Schlachtfeld-Chaotik der Reihe aufgreifen kann. Konkrete Story-Details bleiben noch unter Verschluss, doch da die Spiele anonyme Stoßtrupps statt klar definierter Helden in den Mittelpunkt stellen, stellt sich kreativ vor allem eine Frage: Wie wird Momoas Figur den Helldivers-Ethos verkörpern, ohne den „Jeder ist entbehrlich“-Witz abzuschleifen, der die Reihe bei den Spielern so zum Kult gemacht hat?
Die Besetzung mit Momoa setzt außerdem konsequent auf die aktuelle Welle hochkarätiger Videospiel-Adaptionen – und auf seinen ganz persönlichen Lauf in diesem Feld. Nachdem er bei „A Minecraft Movie“ und anstehenden Projekten wie „Street Fighter“ und weiteren Franchise-Produktionen vorne stand und steht, ist er zu einem Go-to-Avatar geworden, wenn es darum geht, Gaming-IP ins Massenkino zu übersetzen – fähig, massive CGI-Action zu tragen und dennoch den augenzwinkernden Ton zu treffen, den Fans von Helldivers erwarten. Eingereiht in einen dicht gedrängten November 2027, wird der Film zeigen, ob sich Super Earths chaotische Co-op-Energie und die satirisch überhöhte faschistische Prachtentfaltung vom Kult-Shooter zum vierquadrantigen Sci-Fi-Eventfilm hochskalieren lassen, ohne ihre Schärfe zu verlieren.





















