Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio Luna Rossa feiert Premiere in Brüssel
Alfas von Yachten inspiriertes Super-Saloon in Zehnerauflage startet als Bottegafuorisere mit Carbon-Aero, 520‑PS‑V6 und originalem Luna Rossa-Segeltrim.
Zusammenfassung
- Alfa Romeo hat die ultralimitierteGiulia Quadrifoglio Luna Rossaals extremste Evolutionsstufe seiner beliebten V6-Supersportlimousine enthüllt
- Der Wagen feiert das Debüt desmaßgeschneiderten Bottegafuorisere-Programmsund manifestiert die neue Partnerschaft zwischen Alfa Romeo und dem Luna Rossa America’s Cup-Segelteam
- Alle zehn Exemplare sind bereits verkauft – damit wird diese yachtinspirierte Giulia augenblicklich zum Sammelobjekt und zum rollenden Manifest italienischer Performance
Die Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio Luna Rossa tritt als Statement-Piece auf dem Brussels Motor Show auf und macht klar, dass sich das Zeitalter des Verbrennungsmotors nicht leise verabschiedet. Auf nur zehn handveredelte Fahrzeuge limitiert, nimmt sie die ohnehin schon wilde Giulia Quadrifoglio und inszeniert sie als pures Motorsport-Theater – mit Luna Rossas America’s Cup-Technologie, die tief in Aerodynamik, Materialien und Storytelling verankert ist. Es ist das erste physische Produkt der High-End-Bottegafuorisere-Custom-Abteilung von Alfa und funktioniert wie eine Visitenkarte dafür, wie Stellantis künftig ultrakleine, hochprofitable Passion Projects spielen will.
Unter dem Blech bleibt die Luna Rossa der Grundrezeptur der Giulia treu, schärft aber jede Kante nach. Der 2,9-Liter-V6-Biturbo wird auf rund 520 PS hochgedreht und mit einem mechanischen selbstsperrenden Differenzial sowie einer lauteren Akrapovič-Abgasanlage für extra Drama kombiniert. Die eigentlichen Schlagzeilen schreibt die Aerodynamik: ein komplettes Carbonpaket mit Front-Canards, überarbeiteten Unterbodenprofilen, tiefen Seitenschwellern und jenem geteilten Heckflügel mit Doppelprofil, inspiriert von den Foils der Luna Rossa AC75-Yacht. Alfa gibt an, dass dieses Setup bei 300 km/h rund 140 Kilogramm Abtrieb erzeugt – das Fünffache einer serienmäßigen Quadrifoglio –, ohne die Höchstgeschwindigkeit zu kastrieren.
Optisch spielt der Wagen seine nautische Muse voll aus. Die Karosserie ist von Hand in einem irisierenden, stahlartigen Grauton lackiert, dazu kommen eine kontrastierende schwarze „Boat-Deck“-Motorhaube, ein schwarzes Dach und ein schwarzes Heck, die von einem roten Seitenband und dem Luna Rossa-Schriftzug durchzogen werden. Erstmals in der Geschichte der Marke sitzen die Alfa Romeo-Embleme auf rotem Grund, während 19-Zoll-Felgen von Grau zu Rot verlaufen und so die Lackierung aufgreifen. Im Innenraum sind Sparco-Schalensitze so bezogen, dass sie den persönlichen Auftriebsmitteln der Luna Rossa-Crew nachempfunden sind, und das Armaturenbrett trägt eine ultradünne Folie, geschnitten aus einem Original-Regattasegel – ein echtes Stück Yachtgeschichte, direkt in den Innenraum integriert. Gebaut in Cassino und von spezialisierten italienischen Kunsthandwerkern vollendet, waren alle zehn Exemplare vergeben, bevor die meisten Fans die Pressebilder überhaupt zu Gesicht bekamen – ein Beweis dafür, wie ein hyperfokussiertes Collab eine zehn Jahre alte Plattform in frischen Hype verwandeln kann.




















