Tadao Ando präsentiert Pläne für das National Museum of Uzbekistan
Das neue Kulturzentrum in Tashkent soll im März 2028 seine Türen öffnen.
Zusammenfassung
- Der japanische Architekt Tadao Ando hat die Pläne für sein erstes Gebäude in Zentralasien vorgestellt: das Nationalmuseum von Usbekistan, dessen Eröffnung für März 2028 vorgesehen ist.
- Das in Taschkent gelegene Museum wird von monumentalen Bögen und einem zentralen Innenhof geprägt sein und sich als kulturelles Wahrzeichen für Kunstausstellungen und öffentliche Veranstaltungen etablieren.
Tadao Ando hat die Entwürfe für das neue Nationalmuseum von Usbekistan vorgestellt – sein erstes Bauwerk in Zentralasien. Das für März 2028 geplante Wahrzeichen verkörpert Andos monumentalen Minimalismus und schöpft wesentliche Inspiration aus dem Erbe Usbekistans.
Die Fassade zeichnet sich durch weit geschwungene, kreisförmige Bögen aus, die Besucherinnen und Besucher in einen von Glasgängen umrahmten Innenhof führen. Das Zusammenspiel aus runden und rechteckigen Volumen greift Andos charakteristische Architektursprache auf und erzeugt ein dynamisches Raumerlebnis.
In Zusammenarbeit mit der Uzbekistan Art and Culture Development Foundation (ACDF) soll das Museum zur führenden Kulturinstitution des Landes werden und seinen Gästen einen tiefen Einblick in das Erbe Usbekistans bieten. Im Herzen von Taschkent gelegen, schafft der Bau einen kontemplativen öffentlichen Raum und einen Ort für Begegnungen. Eine öffentliche Bibliothek und ein Hörsaal erweitern das Angebot über Kunstausstellungen und Museumsprogramme hinaus.
Das deutsche Studio Atelier Brückner arbeitet mit Ando zusammen, um das Ausstellungskonzept zu entwickeln und ein immersives Besuchserlebnis zu schaffen. Dauer- und Wechselausstellungen, Artist-in-Residence-Programme und Bildungsinitiativen richten sich dabei nicht nur an internationale Gäste, sondern ausdrücklich auch an das junge Publikum des Landes.
Die Nachricht folgt ein Jahr, nachdem Usbekistan seine erste Biennale 2025 in Buchara angekündigt hat. Die in Los Angeles lebende Kuratorin Diana Campbell wurde damit beauftragt, die Premiere unter dem Titel Recipes for Broken Heart.



















