Warner Bros. Discovery weist Paramounts „illusorisches“ feindliches Übernahmeangebot zurück

WBD bekräftigt seinen Kurs und hält am milliardenschweren Netflix-Megadeal fest.

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Kurzüberblick

  • Warner Bros. Discovery hat das feindliche Übernahmeangebot von Paramount Skydance über 108,4 Milliarden US‑Dollar offiziell ausgeschlagen und hält stattdessen an einem als „überlegen“ eingestuften Fusionsvertrag mit Netflix fest.

  • Der WBD‑Vorstand bemängelt, dass die Finanzierung der Familie Ellison keinen „vollständigen Backstop“, also keine umfassende Absicherung, biete und bezeichnet die Abhängigkeit von einem widerruflichen Trust als erhebliches Risiko – insbesondere im Vergleich zur Stabilität von Netflix mit einer Marktkapitalisierung von rund 400 Milliarden US‑Dollar.

  • Die Direktoren wiesen zudem Paramounts Synergieziele von 9 Milliarden US‑Dollar als operativ überambitioniert und schädlich für die Kreativbranche zurück, während Netflix zugesagt hat, die exklusiven Kinofenster für WBD‑Filme beizubehalten.

Die hochkarätige Machtprobe um Warner Bros. Discovery (WBD) hat einen Siedepunkt erreicht: Der Konzernvorstand hat die Aktionär:innen offiziell aufgefordert, das feindliche Übernahmeangebot von Paramount Skydance über 108,4 Milliarden US‑Dollar abzulehnen. Trotz Paramounts aufsehenerregendem Barangebot von 30 US‑Dollar je Aktie stuft der WBD‑Vorstand die Offerte als „unterlegen“ und „illusorisch“ ein und bekräftigt seine Loyalität zum bestehenden Fusionsabkommen mit Netflix.

Im Kern begründet WBD die Absage mit mangelnder finanzieller Transparenz und fehlender Planungssicherheit. In einem scharf formulierten Schreiben an die Anteilseigner wirft der Vorstand der Familie Ellison – angeführt von Oracle‑Mitgründer Larry Ellison – vor, keinen „vollständigen Backstop“, also keine vollumfängliche Finanzierungsgarantie, bereitgestellt zu haben. In einer Erklärung vom 19. Dezember erklärte WBD, der Vorstand habe „einstimmig festgestellt, dass das am 8. Dezember 2025 von Paramount Skydance („PSKY“) gestartete Übernahmeangebot nicht im besten Interesse von WBD und seinen Aktionären ist und nicht die Kriterien eines ‚Superior Proposal‘ im Sinne des am 5. Dezember 2025 bekanntgegebenen Fusionsvertrags von WBD mit Netflix erfüllt.“ Anstelle einer gesicherten Garantie stütze sich das Angebot demnach auf einen „opaken“ widerruflichen Trust, der nach Ansicht des Vorstands jederzeit geändert oder zurückgezogen werden könne. Dem stellt WBD den Deal mit Netflix gegenüber, der mit 27,75 US‑Dollar je Aktie bewertet ist und für seine „klare“ Struktur, das Investment‑Grade‑Rating sowie eine beachtliche Break‑up‑Fee von 5,8 Milliarden US‑Dollar gelobt wird.

Außerdem griff WBD die von Paramount in Aussicht gestellten Kostensynergien von 9 Milliarden US‑Dollar an und erklärte, derart drastische Einschnitte würden „Hollywood schwächen, nicht stärken“. Während Paramount betont, sein Barangebot biete einen höheren Sofortwert und einen reibungsloseren Weg durch die Regulierung, bleibt der WBD‑Vorstand dabei, dass die Partnerschaft mit Netflix – inklusive Ausgliederung der linearen WBD‑Sender in eine neue Einheit – der überlegenere Weg für langfristiges Wachstum und Stabilität der Branche ist.

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Dieser Artikel wurde automatisch aus dem Englischen übersetzt.
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