Samsung startet neue Kampagne mit britischem Fashion-Fotografen Tom Craig
Die „One Shot Challenge“ soll dazu motivieren, weniger zu knipsen und mehr im Moment zu leben – und anschließend die On‑Device‑AI zu nutzen, um kleine Makel im Bild mit wenigen Klicks zu beseitigen.
Samsung hat es sich zur Aufgabe gemacht, Fotomediatheken auf dem Smartphone übersichtlich zu halten, und eine neue Kampagne lanciert, die auf der Idee basiert, dass ein einziges Foto ausreichen sollte. Der koreanische Tech-Gigant hat sich dafür mit dem renommierten britischen Fashion-Fotografen Tom Craig für die „One Shot Challenge“ zusammengetan – eine Kampagne, die Menschen dazu ermutigen soll, weniger Fotos zu schießen und nicht länger dem perfekten Schnappschuss im Moment hinterherzujagen, denn vermeintliche Makel lassen sich später mithilfe von Galaxy AI und dem Generative Edit Tool beheben.
Laut der Marke basiert die Initiative auf neuen Studienergebnissen, wonach 84 % der Brit:innen das Gefühl haben, dass „zu viele Fotos sie aus dem Moment reißen“ – während lediglich 4 % in der Regel nur ein einziges Bild machen.
Die Kampagne zeigt, wie Funktionen auf Geräten wie dem Galaxy Z Fold7 unerwünschte Elemente entfernen, Lücken füllen und Ablenkungen im Nachhinein ausbügeln können – und so den Druck nehmen, in Echtzeit ein makelloses Bild einzufangen. Gemeinsam mit Tom Craig, war die Marke in Zentral-London unterwegs und fing Motive ein, die Craig später direkt auf dem Gerät bearbeitete. Für das finale Bild nutzte Craig Generative Edit, um den Verkehr auf dem Piccadilly Circus verschwinden zu lassen und unruhige Straßenhintergründe zu entschlacken – und demonstrierte so, wie sich ein einzelnes Foto in einen hochglanzreifen Final Shot verwandeln lässt.
Samsungs Studie zeigt eine wachsende Spannung in der Alltagsfotografie. Fast drei Viertel der Befragten geben an, sie stünden unter Druck, den „perfekten Shot“ zu liefern, während sich 68 % wünschen, beim Fotografieren stärker im Moment zu sein. Die meisten führen diesen Druck darauf zurück, Erinnerungen für die Zukunft möglichst gut festzuhalten; ein kleinerer Teil begründet ihn mit dem Wunsch, kuratierte Bilder in sozialen Netzwerken zu teilen. Im Schnitt machen Menschen sechs Fotos von ein und demselben Moment – und schaffen damit riesige Archive ungenutzter Aufnahmen. Vier von fünf haben schon Details bemerkt, die sie gern korrigieren würden – von Fotobomber:innen bis hin zu Schatten –, doch laut Samsung hat die Mehrheit die KI-Tools, die auf ihren Geräten bereits vorhanden sind, noch kaum ausprobiert.
Samsung positioniert die One Shot Challenge als Antwort auf diese Reibungspunkte und propagiert KI-gestütztes Editing als Möglichkeit, gelassener zu fotografieren und den Fokus stärker auf echte Erlebnisse zu legen. Craig unterstreicht das, indem er betont, dass die entscheidenden Elemente eines Fotos oft in Sekundenbruchteilen entstehen – und kleine Störfaktoren sie leicht untergraben können. Samsung-Europe-CMO Benjamin Braun erklärt, die Challenge solle Menschen helfen, im Moment zu bleiben und trotzdem bedeutsame Erinnerungen festzuhalten – mit Generative Edit als Sicherheitsnetz, um Details im Nachhinein zu verfeinern.



















