Fast die Hälfte der Gen Z bevorzugt YouTube und TikTok statt klassischem Fernsehen
Vor allem Kurzvideos wie „Mikrodramen“.
Kurzüberblick
- 43 % der Gen Z ziehen inzwischen Social-Video-Plattformen wie YouTube und TikTok dem klassischen Fernsehen vor
- Die tägliche Streaming-Zeit klettert auf über vier Stunden, während die Sehdauer beim klassischen Fernsehen sinkt
- Durch die Verlagerung hin zu Kurzformaten wie „Mikrodramen“ sollen die Streaming-Umsätze jährlich um 18–19 % zulegen
Ein massiver Wandel im Medienkonsum ist offiziell im Gange: Fast die Hälfte der Gen Z zieht YouTube und Social-Video-Plattformen dem klassischen Fernsehen oder kostenpflichtigen Streamingdiensten vor.
Laut Activate Consultings Bericht „Technology & Media Outlook 2026“ nutzen beachtliche 43 % der Gen Z Plattformen wie YouTube und TikTok als Quelle für Medien und Nachrichten – ein klares Bekenntnis zu sofort verfügbarem, schnell konsumierbarem Content. Der Bericht verzeichnet zudem das rasante Wachstum von „Mikrodramen“ – geskripteten, fortlaufenden Storylines, erzählt in prägnanten 1–2-Minuten-Episoden. Dieses Format erlebt einen Boom und erreicht 28 Millionen Erwachsene in den USA; mehr als die Hälfte davon ist zwischen 18 und 34 Jahren alt.
Dieser Wandel signalisiert den anhaltenden Niedergang älterer Medien. Während die durchschnittliche tägliche Streaming-Zeit voraussichtlich auf über vier Stunden steigt, fällt die Sehdauer beim klassischen Fernsehen auf nur noch 1 Stunde und 17 Minuten. Entsprechend dürften die Streaming-Umsätze jährlich um 18–19 % zulegen, während die Erlöse des traditionellen Fernsehens sinken.



















