Wenn ein Airport-Terminal zur Galerie wird: NOMAD Abu Dhabi erobert Zayed International Airport
Die nomadische Designmesse NOMAD verwandelt das historische Terminal 1 des Zayed International Airport in Abu Dhabi in eine spektakuläre Galerie für Collectible Design – mit internationalen Größen und aufstrebenden Talenten.
Seit ihrer Gründung im Jahr 2017 bringt die Designmesse NOMAD das Beste des Collectible-Markts an außergewöhnliche Schauplätze – von Karl Lagerfelds ehemaliger Residenz bis zum ikonischen Palais Bulles in Cannes.
Nun ist die „nomadische“ Designmesse in das historische Terminal 1 des Zayed International Airport eingezogen.
Als Sinnbild des Gulf Modernism wurde die Architektur von Paul Andreu entworfen; die Messe bespielt dabei die berühmte runde Lounge sowie die bogenförmigen Passagewege.
Im gesamten Areal begegnen internationale Schwergewichte wie Gallery FUMI und Nilufar regionalen Galerien und aufstrebenden Talenten.
Der Irthi Contemporary Crafts Council, der sich dem Erhalt und der Neuinterpretation emiratischer Handwerkskunst widmet, hat mit dem mexikanischen Künstler und Designer Ricardo Rendón zusammengearbeitet, während The AP Room „The Roots“ des in Dubai lebenden iranischen Künstlers Roham Shamekh präsentiert.
„Indem NOMAD Abu Dhabi Kategorien und Themen vereint, die sich bewusst und intuitiv mit einem breiten Spektrum kreativer Praktiken auseinandersetzen – also mit unterschiedlichsten Künstler*innen und Designer*innen, Kunstformen, Epochen und geografischen Kontexten –, eröffnet die Messe eine unverwechselbare, facettenreiche Perspektive“, sagt Gründungsdirektor Nicolas Bellavance-Lecompte.
Ein neues Projekt wird in Form von „Departures“ lanciert, einer groß angelegten Installation. Im Abflugbereich gelegen, richtet dieser Teil den Blick auf monumentale, ortsspezifische Werke.
Andernorts zeigt Bottega Veneta „Destinations“, eine kuratierte Schau mit Arbeiten von acht Designer*innen aus Nordafrika und dem Nahen Osten, und Maison Perrier-Jouët präsentiert eine Installation mit dem Titel „Cohabitare“ von Formafantasma.
„Wie NOMAD selbst verbindet Abu Dhabi tiefen Respekt vor dem kulturellen Erbe mit mutigen, zukunftsgerichteten Ambitionen“, fügt Bellavance-Lecompte hinzu.
„Die reiche Kulturlandschaft der Stadt, getragen vom Saadiyat Cultural District und Institutionen wie dem Louvre Abu Dhabi, bildet eine pulsierende Bühne für den Dialog zwischen lokalen Traditionen, islamischer Ästhetik sowie wegweisender Kunst und Design aus aller Welt.“
NOMAD findet vom 19. bis 22. November statt. Mehr Informationen gibt es auf der Website.



















