Zusammenfassung
Porsche hat den 911 GT3 Bergsport vorgestellt, ein von den Alpen inspiriertes Modell, das streng auf 100 Exemplare für den europäischen Markt limitiert ist.
Dieses exklusive, handgeschaltete Sechsgang-Modell kommt mit geschmiedeten Aluminiumrädern, einer maßgeschneiderten Lackierung in Valleygreenmetallic und einem vergrößerten Kraftstofftank für mehr Reichweite.
Sein erstes öffentliches Rollout ist für den 3. September beim Bergrennen Arosa ClassicCar in der Schweiz geplant.
Porsche hat offiziell die Spezifikationen des neuen Porsche 911 GT3 Bergsport enthüllt – ein streng auf den europäischen Markt zugeschnittenes, extrem limitiertes Modell. Entwickelt vom Team der Exclusive Manufaktur, versteht sich das Fahrzeug als direkte Hommage an die Alpenregion und wird auf lediglich 100 Exemplare begrenzt. Eine Zuteilung erhalten ausschließlich Kundinnen und Kunden mit Wohnsitz in Österreich, Frankreich, Italien oder der Schweiz. Seine dynamische Premiere feiert das Modell am 3. September beim Arosa ClassicCar-Bergrennen in der Schweiz. Werksfahrer Jörg Bergmeister wird den Wagen bei seinem ersten Einsatz über die 7,2 Kilometer lange Strecke pilotieren, die mit 76 Kurven aufwartet.
Technisch basiert der Bergsport auf dem 911 GT3 Touring mit optionalem Leichtbaupaket, gestaltet dessen Serienausstattung jedoch konsequent neu: Im Fokus stehen kurvenreiche Bergstraßen statt der reine Rennstreckeneinsatz. Zur Freude der Puristinnen und Puristen wird jedes Exemplar ausschließlich mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe angeboten. Anstelle der sonst zum Leichtbaupaket gehörenden Magnesiumräder kommen robustere, geschmiedete Aluminiumfelgen zum Einsatz. Diese bewusst gewählte technische Änderung soll den anspruchsvollen und unberechenbaren Straßenverhältnissen in den Alpen besser standhalten. Die speziell entwickelten Räder sind in einer präzisen Kombination aus Weißgold und Ceramica ausgeführt, die den kontrastreichen Anblick schneebedeckter Berggipfel nachzeichnen soll. Im Innenraum verzichtet der Wagen bewusst auf den beim Leichtbaupaket üblichen Entfall der Rücksitze: Die hinteren Plätze bleiben erhalten, ergänzt um einen vergrößerten Kraftstofftank, der längere Fahrten auf kurvenreichen Straßen zwischen Tankstopps ermöglicht.
Die optische Identität des Fahrzeugs ist eng mit der Landschaft verbunden, für die es geschaffen wurde. Die Karosserie trägt einen eigens entwickelten Farbton namens Valleygreenmetallic, der unmittelbar von den Felsen und Tälern der Region inspiriert ist. Hinter den geschmiedeten Rädern leuchten die Bremssättel in einem neuen Orangeton, der eigens entwickelt wurde, um das Alpenglühen einzufangen – die intensiven Farben des ersten und letzten Lichts auf den Alpen. Über den Gepäckraum erstreckt sich ein Schachbrettflaggen-Motiv als bewusste Hommage an den historischen Bergrennwagen 908 Bergspyder.
Diese geografische Exklusivität knüpft an die Geschichte von Porsche an und führt zurück in die Mitte der 1940er-Jahre: Um den Bombenangriffen der Alliierten zu entgehen, musste das Unternehmen seine Aktivitäten nach Gmünd in Österreich verlegen. In Gmünd entstand schließlich der 356, der erste Sportwagen der Marke. Indem der Wagen ausschließlich in den Alpenländern angeboten wird, ist der Porsche 911 GT3 Bergsport mehr als nur ein seltenes Sammlerstück. Er schließt auch mechanisch den Kreis und verankert Porsches heutige Hochleistungskompetenz in jenem Zufluchtsort der Kriegszeit, der die Existenz der Marke überhaupt erst ermöglichte.