Plaud One: Diese Earbuds zeichnen Meetings auf und synchronisieren sie ohne Smartphone
Mit ihrem mobilfunkfähigen Ladecase synchronisieren die 4,5 Gramm leichten Earbuds Audioaufnahmen ohne Smartphone und führen automatisierte Workflows in Slack und Notion aus.
Zusammenfassung
Die Plaud One Earbuds verbinden Audio-Hardware mit KI, transkribieren Gespräche und generieren To-dos.
Zu den Features gehören Geräuschunterdrückung, 12-mm-Treiber und ein Aufnahme-Case mit Beamforming-Mikrofonen.
Preislich liegen sie bei rund 250 US-Dollar, der Verkaufsstart mit ersten Auslieferungen ist für das 4. Quartal 2026 geplant.
Die Plaud One markieren für die Marke einen bedeutenden Entwicklungsschritt: Statt passiver Diktiergeräte präsentiert sie nun ein vollwertiges „agentisches“ KI-Wearable für moderne Berufstätige. Die Plaud One Explorer Edition verzichtet komplett auf ein Display und kombiniert halbe In-Ear-Ohrhörer mit einem eigenständigen Ladecase, das zugleich als intelligentes Aufzeichnungsgerät dient.
Die Hardware ist auf kontinuierliche Produktivität unterwegs ausgelegt und bringt beeindruckende Spezifikationen mit: Jeder 4,5 Gramm leichte Ohrhörer verfügt über 12-mm-Dynamiktreiber, adaptive aktive Geräuschunterdrückung von bis zu 40 dB, Bluetooth 5.4 und Unterstützung für den LDAC-Codec sowie drei MEMS-Mikrofone und eine Sprachverarbeitungseinheit (VPU). Das eigentliche Highlight steckt jedoch im nach IP52 zertifizierten Ladecase: Es integriert eine 4G-LTE-eSIM und ein Beamforming-Array mit vier Mikrofonen. Dank dieser eigenständigen Mobilfunkverbindung kann das Case Audiodaten von persönlichen Meetings aufzeichnen, automatisch in die Cloud hochladen und synchronisieren – ganz ohne gekoppeltes Smartphone in der Nähe.
Die Ohrhörer wurden entwickelt, um menschliche Gespräche aufzuzeichnen, zu verstehen und darauf zu reagieren, und sind nahtlos mit der Plattform Plaud Intelligence verbunden. Per integriertem Sprachbefehl „Hey Plaud“ oder über die spezielle Agent-Taste können Nutzer:innen den Plaud Agent anweisen, auf Grundlage ihrer Aufnahmen automatisierte Workflows zu erstellen – etwa Follow-up-E-Mails zu formulieren, Workshop-Berichte anzulegen oder Meetings direkt in eingebundene Apps wie Gmail, Notion, Slack und Google Calendar einzutragen.
Mit insgesamt bis zu 36 Stunden Aufnahmezeit – sechs Stunden über die Ohrhörer und 25 Stunden über das Case – ist das Gerät auf Führungskräfte und Berater:innen zugeschnitten, deren Arbeit von täglicher Kommunikation geprägt ist. Die Plaud One Explorer Edition ist in einem cleanen Weiß erhältlich, kostet knapp 250 US-Dollar und umfasst monatlich 300 Minuten Transkription sowie Plaud Credits im Wert von 200 US-Dollar. Die Vorbestellung für die auf 2.000 Exemplare limitierte Auflage ist bereits eröffnet; die ersten Auslieferungen sind für das vierte Quartal 2026 geplant, bevor das Produkt 2027 breiter in den Handel kommt. Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Website von Plaud.



















