Leica belebt seltenes US-Navy-Spionageobjektiv aus den 1960ern für die Classic Line neu
Mit dem legendären Elcan 66 mm f/2 als Vorlage bewahrt die Neuauflage den ungewöhnlich umgekehrten Blendenring und die markanten Vintage-Gravuren.
Zusammenfassung
Leica bringt das rare Elcan 66 mm f/2 Spionageobjektiv als Summicron‑M 66 f/2 zurück.
Limitiert auf 660 Exemplare, verbindet es historisches Militärdesign mit modernen Verfeinerungen.
Ab heute exklusiv über Leica erhältlich, wird das Exemplar mit der Seriennummer #001 im November versteigert.
Mit dem Summicron-M 66 f/2 erweitert Leica seine Classic Line um eine Neuinterpretation eines äußerst bedeutenden und seltenen Militärobjektivs. Das Objektiv wurde Ende der 1960er-Jahre vom Optikpionier Dr. Walter Mandler für die US Navy als Elcan 66 mm f/2 entwickelt. Es war für verdeckte Aufklärungseinsätze konzipiert und sollte in einem diskreten Format eine beispiellose Auflösung liefern.
Das Original nach Militärspezifikation verband feine Kontrastwiedergabe, kompakte Maße und die ungewöhnliche Brennweite von 66 mm – gefertigt wurden lediglich rund 200 Exemplare. Mit dem neuen Summicron-M 66 f/2 macht Leica diese traditionsreiche Optik erstmals für die Öffentlichkeit zugänglich, bei identischer Brennweite und derselben optischen Philosophie. Wie alle Objektive der Classic Line bietet es bei Offenblende f/2 eine charakteristische Bildwirkung mit hohem Kontrast und weichem Bokeh. Abgeblendet entfaltet es die maximale Auflösung, die der Marinenachrichtendienst einst benötigte, um feinste Details festzuhalten.
Weltweit auf 660 Exemplare limitiert, trägt jedes Objektiv eine besondere Seriennummer sowie eine präzise Brennweitengravur. Es ist etwa 60 mm lang, wiegt 456 Gramm und verfügt über ein Leica-M-Bajonett mit 6-Bit-Codierung sowie ein E49-Filtergewinde. Das Summicron-M 66 f/2 ist ab heute weltweit über Leica erhältlich; das Exemplar mit der ersten Seriennummer soll im November 2026 bei der Leitz Photographica Auction versteigert werden.



















