Cristiano Ronaldo bleibt Portugal treu und jagt nach dem WM-Aus die 1.000-Tore-Marke

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Cristiano Ronaldo with Portugal preparing to face Wales as he pursues 1,000 career goals
Khalid Alhaj/Mb Media/Getty Images

Zusammenfassung

Cristiano Ronaldo bekräftigt nach dem enttäuschenden WM-Aus seine Loyalität zur portugiesischen Nationalmannschaft.

Der 41-jährige Stürmer peilt nun den historischen Meilenstein von 1.000 Karrieretoren an, während Jorge Jesus das Amt des Cheftrainers übernimmt.

Außerdem steht fest: Ronaldo wird im kommenden Nations-League-Duell in Lissabon in der Startelf gegen Wales stehen.

Cristiano Ronaldo bleibt auf internationaler Bühne aktiv. Nach der Niederlage gegen Spanien im Achtelfinale der Sommer-WM hatte der Stürmer erwogen, seine Karriere in der Nationalmannschaft zu beenden. Stattdessen bestätigte der Athlet offiziell, weiter für die portugiesische Nationalmannschaft spielen zu wollen. Bei einer Pressekonferenz im City-of-Football-Komplex des portugiesischen Verbands in Lissabon erklärte Ronaldo, er wolle die Marke von 1.000 Karrieretoren für Verein und Nationalteam erreichen. 21 Treffer fehlen ihm noch zu diesem Meilenstein. Mit seinem Bekenntnis sorgt er in einer Phase des Führungswechsels für Stabilität im Kader.

Der Entschluss, Teil der Nationalmannschaft zu bleiben, fiel nach einem Gespräch mit Pedro Proença, dem Präsidenten des portugiesischen Fußballverbands, und der neuen sportlichen Führung des Teams. Jorge Jesus löste Roberto Martínez als Nationaltrainer Portugals ab. Mit seiner Ernennung kehrt eine vertraute Konstellation in die Kabine ein: Jesus trainierte den Stürmer bereits bei Al-Nassr, und das Wiedersehen prägt die aktuelle Aufstellung. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz bestätigte der Trainer, dass der Routinier am Donnerstag in der Nations League gegen Wales von Beginn an spielen wird. Der Stürmer kommt auf 233 Länderspiele und trug bei der jüngsten WM die Kapitänsbinde.

Im Rampenlicht zu bleiben bedeutet auch, sich weiter der Kritik zu stellen, die den Stürmer während seiner gesamten Karriere begleitet hat. Auf seine Kritiker angesprochen, sagte Ronaldo, bestimmte Fernsehsender hätten versucht, ihn mit ihrer anhaltenden Kritik fertigzumachen. Der Routinier zog klare Grenzen für seine weitere Rolle im Team. Er erklärte, dass er als Erster gehen werde, sollte er irgendwann das Gefühl haben, keinen Mehrwert mehr zu bringen oder eine schlechte Stimmung zu verursachen. Bis dahin liegt der Fokus darauf, die Mannschaft voranzubringen und seinem Torziel näherzukommen, bevor der 41-Jährige im Februar 42 wird.

Das Nations-League-Duell am Donnerstag ist von großer Bedeutung und hat eine besondere symbolische Note. Gespielt wird im Estadio José Alvalade, der Heimstätte von Sporting. Ronaldo kehrt damit auf den Platz zurück, auf dem er seine Profikarriere begann, bevor er 2003 zu Manchester United wechselte. Zugleich ist es Portugals erstes Spiel in Lissabon seit dem Sieg gegen die Republik Irland in der WM-Qualifikation im vergangenen Oktober. An der Seitenlinie gegenüber steht Wales-Trainer Craig Bellamy, der vor fast 18 Jahren in einem Premier-League-Spiel gegen den Stürmer auflief. Während die Fußballwelt auf den Tor-Countdown blickt, erklärte der walisische Coach, er hoffe, dass der Stürmer am Donnerstag leer ausgeht.

 

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Quellen

The Guardian

Cristiano Ronaldo confirms he will continue playing for Portugal

Cristiano Ronaldo has officially confirmed that he will continue representing Portugal following speculation about his international retirement after the World Cup. Speaking in Lisbon, the forward stated his goal is to reach 1,000 career goals.