Zusammenfassung
Rocket Espresso und Audi haben gemeinsam eine Prosumer-Espressomaschine entwickelt, die auf der Rocket Bicocca-Siebträgerplattform basiert.
Das Design entstand in Zusammenarbeit mit dem Audi Design Team und dem Studio Valerio Cometti + V12Design, wobei der Audi TT als Referenz diente.
Im Inneren arbeiten zwei Edelstahlkessel, eine Rotationspumpe und eine PID-Steuerung an einer elektrisch beheizten Brühgruppe.
Rocket Espresso und Audi haben gemeinsam eine Espressomaschine entwickelt, deren Technik ebenso durchdacht ist wie ihr Design. Als Basis dient Rockets Siebträgerplattform Bicocca, die mit Audis Designsprache neu interpretiert wurde. Ergänzt wird die fertige Maschine durch eine Spluga-Mühle, die eigens für sie entwickelt wurde. An der Entwicklung arbeiteten das Audi Design Team und das italienische Studio Valerio Cometti + V12Design, wobei der Audi TT als visuelle Referenz diente.
Zwei Edelstahlboiler übernehmen Brühen und Dampferzeugung getrennt voneinander; sie fassen jeweils 0,5 beziehungsweise 1,5 Liter. Für den nötigen Druck sorgt eine Rotationspumpe statt der in günstigeren Maschinen üblichen Vibrationspumpen. Die elektrisch beheizte Brühgruppe wird per PID geregelt – entscheidend für eine gleichbleibende Qualität von Espresso zu Espresso. Die Maschine leistet sowohl in der 220- bis 240-Volt- als auch in der 115-Volt-Ausführung 1.600 W, verfügt über einen 1,8-Liter-Wassertank und wiegt bei Maßen von 409 × 465 × 400 mm 35 kg.
Bei der Bedienung wird der Einfluss aus der Automobilwelt funktional statt bloß dekorativ. Im oberen Bereich der Brühgruppe sitzt ein versenkt eingelassener 3,5-Zoll-Touchscreen mit einer textlosen HMI-Oberfläche, die auf Symbole statt auf ausgeschriebene Menüs setzt. Glänzend schwarze Griffe und Drehregler bilden dazu den haptischen Gegenpol. Diese Arbeitsteilung kennt man aus dem Fahrzeuginnenraum: Die physischen Bedienelemente bleiben den Funktionen vorbehalten, die man nach Gefühl steuert.
Mattes Aluminium trifft auf tiefschwarze Flächen. Die Seitenpaneele steigen nach hinten hin allmählich an und verleihen der Maschine mit ihrer skulpturalen Geometrie eine gerichtete statt einer kastenförmigen Silhouette. Runde Aluminiumfüße heben das Gehäuse an, sodass es über der Arbeitsplatte zu schweben scheint. Die Brühgruppe ist bündig ins Gehäuse integriert, statt als separates Bauteil angeschraubt zu sein. Der TT ist eine stimmige Referenz – schließlich ist auch er für sein reduziertes, von Geometrie geprägtes Design bekannt.
Die Maschine ist auf der Website von Rocket zu entdecken.